Stadt hilft dem Klub Eine halbe Million für den FC Thun!

Das Thuner Stadtparlament gewährt dem FC Thun ein Darlehen von 500'000 Franken. Ein Nein hätte den Klub in arge Not gebracht.

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Der Thuner Stadtrat tagte heute um 17 Uhr. Ein Thema stand im Vordergrund: der FC Thun!

Das Parlament entschied, dem darbenden Super-Ligisten ein Darlehen von maximal 500'000 Franken zu gewähren und folgte damit einem Antrag des Gemeinderats. Die Thuner müssen das Geld ab 2018 innerhalb von fünf Jahren zurückzahlen.

Hätte der Stadtrat dem FC Thun die Unterstützung verweigert, wäre ein Konkurs des Klubs bedrohlich nahe gerückt. Eine Million bis Ende Dezember und weitere 500'000 Franken bis Sommer – so viel braucht der Klub laut Präsident Markus Lüthi, um den Spielbetrieb bis Ende Saison gewährleisten zu können. 

Seit Lüthi Anfang Jahr zum Spenden aufrief, zahlten Private knapp 740 000 Franken. Ohne Zustupf der Stadt wäre dieses Geld jedoch kaum etwas wert gewesen.

In einem Communiqué vom Freitagabend lässt der FC Thun nun aber erleichtert verlauten:

«Nachdem zahlreiche private und juristische Personen eine Summe von über Fr. 700'000 zusammengetragen haben, leistet auch die öffentliche Hand einen wichtigen Beitrag dazu. Somit ist der erste Meilenstein, zumindest auf dem Papier, erreicht und eine gute Basis für das Optimalziel «2 Millionen Franken bis Sommer 2017» respektive Minimalziel «1,5 Millionen Franken bis Sommer 2017» gelegt.»

Publiziert am 16.12.2016 | Aktualisiert am 16.12.2016

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13 Kommentare
  • Fabian  Stettler 17.12.2016
    Ich finde das ja schön nur frage ich mich wie lange es geht bis die nächste Betteltour beginnt!
    Leider is im Berneroberland das Sponsoren Geld rar und darum wird es Thun immer schwer haben Finanziell zu überleben!
  • drafi  schweizer aus berg
    16.12.2016
    auch wenn der FC Thun Sympathien verdient, ein Darlehen von der Stadt, in dieser Höhe, nein, das werden die niemals zurückbezahlen können, jeder der einigermassen Rechnen und überlegen kann sieht das, wie kann man das dem Steuerzahler antun, denn der bezahlt schlussendlich die Zeche, und die 740`000 die zusammengebettelt wurden helfen dem Verein auch nicht weiter, noch eine, eventuell zwei Saison und der FC Thun steigt ab und das Geld ist Futsch, schade doch Realität
  • Ruth  Müller , via Facebook 16.12.2016
    ...jeder private, der von der bank ein darlehen möchte, muss sicherheiten bringen. da dies der FC Thun nicht muss, frage ich mich definitiv, ob hier nicht der steuerzahler geprellt wird. wahrscheindlich hat jeder stadtrat ein VIP-ticket erhalten, deshalb verteilt man geld, das einem nicht gehört, so naiv und gutgläubig. würden die spieler bissle mehr tore schiessen, würde man punkt sammeln, was mehr zuschauer und mehr sponsoren bringen täte...liegt also definitiv am lockeren hobby.gekicke!!!
  • Peter  Keller aus Solothurn
    16.12.2016
    Wie kann denn ein Firmensport-Verein diese Summe innerhalb von so kurzer Zeit zurueckzahlen ?
    Der FC Thun/BE ist erledigt und sollte endlich von der Suppenleague-Front verschwinden.
    Ein Weltklasse-Verein wie Basel hat Besseres verdient, als Zuerecher-Nati-B und Berner-1.-Liga-Clubs. Danke Frau Oeri, Super UF und Bravo FCB.
    • Fabian  Stettler 17.12.2016
      @Keller ich bin zwar FCB Fan aber um so einen Schwachsin zu schreiben muss man schlimm drann sein!
      Auch Thun hat die Berechtigung oben zu sein wenn sie es Spielerisch schaffen!
      Also zuerst Hirn einschalten und dann schreiben!
  • Kevin  Berger 16.12.2016
    Jeder, der noch bei Trost ist, weiss, dass das Geld für immer verloren ist. Ein Skandal, dass hier Steuergeld einem Profi-Club hinterhergeschmissen wird.