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Ein Ex-Mathematik-Pauker redet heute im Auditiorium Maximum an der ETH Zürich über Fussballer und ihre Intelligenz. Sein Name: Ottmar Hitzfeld. Das Beste: Sie können dabei sein, der Eintritt ist frei, Karten braucht es keine.
Der Nati-Coach ist ab 17.30 Uhr Teilnehmer einer Podiumsdiskussion. Thema: Spitzenfussball und Ausbildung – Chance oder Illusion? Oder: Dürfen Spitzenfussballer intelligent sein?
Es gibt Beispiele von Schweizer Kickern , welche die Matura bestanden. Nati-Spieler Christoph Spycher, Profi bei Eintracht Frankfurt, war an der Uni Bern für ein Wirtschaftsstudium.
Michel Renggli, Luzerner Mittelfeldspieler, entschied sich einst gegen den Profi-Sport. Er machte die Matura, begann ein Jus-Studi-um, schaffte erst mit 23 bei Wil den Sprung in den bezahlten Fussball. Bei Leader FC Zürich hätte Captain Hannu Tihinen die Zeugnisse, um an der Uni oder ETH zu büffeln.
Wie intelligent sind Fussballer wirklich? «Die Leistung, die dem Gehirn beim Fussball abverlangt wird, ist grösser als beim Schach», sagt Professor Hans-Peter Thier, Hirnforscher im schwäbischen Tübingen.