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Luzern bleibt weiter als einziges Super-League-Team ungeschlagen! Mit einem eher unspektakulären 2:0-Sieg bei Servette-Genf bauen die Innerschweizer ihren Vorsprung auf das zweitplatzierte Sion auf vier Punkte aus.
Ein Highlight gibts in Genf dennoch zu bestaunen: Hakan Yakin macht sein erstes Saisontor! Nach einem klaren Foul von Baumann an Winter schreitet Haki zum Penaltypunkt. Eiskalt verwandelt er mit seinem starken linken Fuss flach in die rechte Ecke (17. Minute).
Seine Teamkameraden stürzen sich auf ihn, Hakan Yakin bleibt cool. Danach rennt er sogar zu Trainer Murat und holt sich einen Handschlag von seinem Bruder ab.
Für das Luzerner 2:0 ist Abwehrturm Tomislav Puljic besorgt. Nach einem abgefälschten Hochstrasser-Freistoss lässt Servette-Keeper Gonzalez abprallen, Puljic muss nur noch einschieben – 2:0 in der 27. Minute. Es ist das dritte Saisontor des Kroaten.
Fussballerisch ist von nun an Feierabend beim Leader. Auch, weil nach 58 Minuten Schluss ist für FCL-Captain Yakin. Er gibt die Binde an Zibung weiter und trottet vom Platz – diesmal kein Handschlag mehr mit Bruder Murat.
In der zweiten Hälfte spielt gar nur noch Servette. Luzern beschränkt sich darauf, das Resultat zu verwalten. Tore fallen keine mehr. Auch weil Diallo in der Nachspielzeit einen tollen Freistoss «nur» an die Latte hämmert.
So kommts am nächsten Sonntag zum absoluten Spitzenkampf der Super League. In der Swissporarena in Luzern werden zu bestaunen sein: der starke FC Sion und ein Hakan Yakin, bei dem eventuell der Tor-Knoten geplatzt ist. (wst)