
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Wie sehen Sie die sportliche Entwicklung beim FCB?
Gigi Oeri: Mein Bedürfnis war es, wieder zu spüren, dass man gerne Fussball spielt und die Leute gerne ins Stadion kommen – das ist beides der Fall. Dazu haben wir noch die Chance aufs Double. Das ist viel mehr, als man erwarten konnte.
Also war der Wechsel Gross/Fink richtig?
Absolut! Fink erfüllt zu 100 Prozent das, was wir uns von ihm erhofft haben. Wir haben bewusst das völlige Gegenteil von Christian Gross geholt. Einen jungen, unverbrauchten Trainer. Der Erfolg gibt uns recht.
Aber Gross sorgt jetzt in der Bundesliga für Furore.
Seine Leistung in Stuttgart bestätigt das, was er bei uns geleistet hat. Er ist ein Retter, ein Erfolgstrainer. Aber nach zehn Jahren war er verbraucht – und wir waren es auch.
Haben Sie Angst, dass es Fink auch bald in die Bundesliga ziehen könnte?
Nein, denn er hat einen Vertrag und fühlt sich mit seiner Familie sehr wohl in Basel. Er weiss, was er am FCB hat und wir wissen, was wir an ihm haben. Er hat bei uns fast die Garantie, jedes Jahr international zu spielen – so einen Klub muss man auch in der Bundesliga erstmal finden.
Und wenn der HSV oder Wolfsburg kommen, die einen Trainer suchen?
Ich hoffe es und bin davon überzeugt, dass Thorsten irgendwann einen Top-Klub in der Bundesliga trainieren wird. Aber ich denke, er ist intelligent und realistisch genug, um sich bei uns erstmal die Sporen abzuverdienen und nicht zu früh zu wechseln.
Gleicht Oeri das FCB-Defizit von 9,7 Millionen Franken gleich selbst aus? Lesen Sie das ganze Interview im BLICK.