Gross von FCZlern getreten und angespuckt

  • Aktualisiert am 19.01.2012
  • Von Raphael Fiore

ZÜRICH - Der Frust bei den FCZ-Anhänger sitzt nach der 1:3-Heimpleite gegen den FCB tief. So tief, dass Hooligans selbst nicht vor einer Attacke gegen den FCB-Coach Gross halt machen.

Nach dem Spitzenkampf ist die Stimmung bereits im Stadion sehr gereizt – FCZ- und FCB-Anhänger schiessen gegenseitig Feuerwerke in den anderen Sektor. Danach kommt es am Bahnhof Zürich-Altstetten zu wüsten Scharmützeln. Die Polizei musste Wasserwerfer und Tränengas einsetzen (Blick.ch).

Einige Randalierer wurden festgenommen, direkte Konfrontationen wurden laut Polizeisprecher verhindert. Doch es kam zum direkten Kontakt zwischen dem FCB-Trainer Christian Gross und FCZ-Hooligans. Dieses Rencontre lief laut «Aargauer Zeitung» alles andere als friedlich ab!

Die ungemütliche Tramfahrt

Als Gross kurz nach 19 Uhr in ein Zürcher Tram einstieg, kam der FCB-Coach ins Gespräch mit FCZ-Anhängern. Diese gratulierten ihm zum Sieg, doch das waren die einzigen Nettigkeiten, die ausgetauscht wurden.

Denn kurz darauf stiegen FCZ-Hooligans in das Tram – diese waren dem Zürcher in Basler Diensten nicht freundlich gesinnt und traten den FCB-Coach. Ausserdem wurde Gross bespuckt und mit PET-Flaschen beworfen. Aus der heiklen Lage befreit wurde der 54-Jährige von den friedlichen FCZ-Fans. Wegen einem privaten Anlass hatte Gross laut FCB-Medienchef Zindel das Tram genommen. Dass die Fahrt so turbulent enden würde, hätte wohl niemand gedacht.

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- RDB/Markus Stuecklin

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