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Seinen Humor hat Frei nicht verloren. «Ich habe in meiner Karriere schon so viele Verletzungen gehabt, dass ich mich eigentlich selbst heilen könnte. Dazu bräuchte ich nicht mal ein Medizinstudium», witzelt der verletzte FCB-Stürmer am Rande einer Podiumsdiskussion zum Jubiläum der Sportklinik Hirslanden.
Drei Wochen nach seinem doppelten Oberarmbruch macht der Nati-Captain grosse Fortschritte. «Die erste Etappe ist geschafft», lacht er. «Die Fäden sind draussen und ich kann endlich wieder ohne Plastiksack duschen.»
16 Stockwerke bis zum Gipfel
Aber Frei gibt auch schon wieder ordentlich Gas. Mit Fitnesstrainer Marco Walker klettert er die Treppenstufen im Glashaus hinter dem St. Jakob- Park, dem St. Jakob-Turm, hoch: 16 Etagen bis zum Gipfel! Frei: «Ich kann zwar nur gehen, der Arm erträgt noch keine Erschütterung, aber immerhin.» 16 Stockwerke hoch, runter gehts mit dem Lift. Dann beginnt die Prozedur wieder von vorn.
Ausserdem arbeitet Frei auf dem Velo, bekommt zweimal am Tag Therapie. «Ich bin froh, dass ich nichts an den Beinen habe. Ich denke, dass ich konditionell so nicht viel verlieren werde.»
«Ich komme gerne zweimal»
Bis zum 26. März ist mehr nicht drin. Dann wird der rechte Arm nochmals geröntgt. Um zu schauen, ob die Knochen vernünftig zusammengewachsen sind. «Bei Erwachsenen dauert es vier bis sechs Wochen, bei Kindern deutlich kürzer», erklärt «Doktor» Frei.
Der Torjäger will spätestens Anfang Mai wieder für den FCB auflaufen. «Davon gehe ich aus, dafür bekomme ich von allen Seiten Unterstützung.» Rechtshänder Frei kann keine Autogramme geben.Allerdings versprach er den Gästen und Patienten der Sportklinik für den Fall des Meistertitels eine Signierstunde. «Dann komme ich sogar gerne zweimal.»
Letzten November stieg Frei für BLICK die Treppe hoch. Jetzt tut er dies im St. Jakob- Turm für sein Comeback.- Toto Marti