Gegen YB nur auf der Tribüne Darum wurde Luzern-Puljic suspendiert!

Luzern-Verteidiger Tomislav Puljic sitzt gegen YB nur auf der Tribüne. BLICK weiss, warum.

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Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Basel 18 49:15 47
2 YB 18 42:24 35
3 Sion 18 38:31 29
4 Luzern 18 36:33 29
5 GC 18 26:32 22
6 St. Gallen 18 20:27 21
7 Lausanne 18 30:34 18
8 Lugano 18 23:35 18
9 Thun 18 23:34 16
10 Vaduz 18 21:43 16
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Knall am Sonntag vor Luzern–YB: FCL-Coach Markus Babbel setzt Innenverteidiger und Vizecaptain Tomislav Puljic (33) auf die Tribüne.

Als BLICK nach der Partie bei Babbel nachfragt, weshalb der Kroate aus dem Aufgebot geflogen ist, sagt Babbel: «Es waren disziplinarische Gründe», er wolle nicht weiter auf den Entscheid eingehen.

BLICK erfuhr: Trainer und Staff sind nicht zufrieden mit Puljics Einstellung. Er trainiere zu lethargisch, suche die Fehler vor allem bei den Anderen. Sauer aufgestossen ist den Verantwortlichen zudem, dass der verletzte Puljic zu den beiden Auswärtsspielen in Köniz und Lausanne nicht mit der Mannschaft mitgefahren ist.

Trainer Babbel wolle «eine andere Mentalität» in die Mannschaft bringen. Es gehe nicht, dass man von den jungen Spielern bei jedem Training vollen Einsatz erwarte, sich aber ältere, arriviertere Spieler Freiheiten herausnehmen könnten.

Klar ist auch, dass Babbel mit seiner Massnahme ein weiteres Exempel statuieren will. In der Vergangenheit hatte er auch schon Hekuran Kryeziu aus dem Aufgebot gestrichen, nachdem dieser vor dem Sion-Spiel verschlafen hatte.

Vor zwei Wochen ereilte Jahmir Hyka dasselbe Schicksal. Babbel war mit den Trainingsleistungen des Albaners nicht zufrieden gewesen.

Publiziert am 08.11.2016 | Aktualisiert am 11.11.2016

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12 Kommentare
  • Peter  Keller aus Solothurn
    08.11.2016
    Aus Solothurner Sicht gehoert der gesamte Rigi-Stolpperi-Verein suspendiert. Ohne richtiges Stadion, den wenigen Hardcore-Fans und dem seit Jahren gezeigten Gruempel-Fussball, hat ein solcher Club in der Naehe des Weltklasse-Vereins vom Rheinknie/BS wirklich gar nichts mehr zu suchen.
    Erste Liga entspraeche diesen Umstaenden wesentlich besser. Gruss vom Weissenstein/SO an das Fischli-Atoll/VA. Danke Frau Oeri und Bravo FCB.
  • Thomas  Kuhndt 08.11.2016
    Puljic denkt vermutlich auch, ohne ihm ginge es nicht. Ich sehe schon lange, dass er ersetzbar ist. Einer der hüftsteifsten Innenverteidiger der Liga. Paar nette Kopfbälle alleine machen noch keinen guten IV aus ihm. Danke Marcus.
  • Claude  Fischlewitz aus Winkel
    08.11.2016
    Also Herr Wirz in welcher Welt leben Sie? Schauen Sie sich mal die Jahresberichte der letzten Jahre des FC Basel an. Vielleicht fällt Ihnen auf, dass der FCB der einzige Club in der CH ist der sich selber finanziert! Saisonkarten werden über 24000 pro Jahr verkauft. Machen Sie mal diese Rechnung. Von den Toptransfers rede ich gar nicht.
    • Werner  Klee aus Kindhausen
      08.11.2016
      Auch wenn man nicht Anhänger von FC Basel (oder Bayern München in Deutschland) ist, muss man neidlos zugeben, dass diese Vereine sowohl sportlich als auch wirtschaftlich nachhaltig erfolgreich sind. Im Interesse des Fussballs wäre es allerdings wünschenswert, wenn weitere Vereine ebenfalls solche (oder andere, gleichwertige) Erfolgsrezepte finden würden.
  • Hugo  Wirz 08.11.2016
    Ich erinnere mich sehr gut an einige Trainer des FCL: Wolfisberg, Kudi Müller, Andy Egli, Sforza, Fringer, Yakin, van Eck und wie sie alle hiessen. Einige waren gut für den Club, andere weniger. Es gab Respektspersonen und Taugenichtse.
    Aber dieser Markus Babbel wird mir immer sympatischer.
  • Luz  Erner 08.11.2016
    Babbel hat absolut richtig gehandelt! Erst recht bei Luzern, ist es wichtig die Mannschaft mit eiserner Hand zu führen. In Luzern ist immer wieder der Schlendrian am Werk, warum weiss ich auch nicht, man ruht sich einfach zu früh auf den Lorbeeren aus, man ist zu schnell zufrieden. Babbel akzeptiert das nicht und das finde ich spitze. Obwohl ich viel halte von Puljic, schadet ihm diese Massnahme wohl nicht. Danke und weiter so Markus Babbel, Hopp Luzern!!!