GC: Freiwilliger Abstieg in 1. Liga?

  • Aktualisiert am 14.01.2012

ZÜRICH - Bei GC brennt der Baum! Die finanzielle Lage ist so prekär, dass der GC-Zentralvorstand sogar den Abstieg in die 1. Liga erwägt.

In den letzten Wochen hat sich die finanzielle Lage bei den Grasshoppers weiter verschärft. GC-Präsident Roger Berbig gibt unumwunden zu, dass die Lage schon seit Monaten akut sei.

Die Suche nach neuen Sponsoren verlief bisher ergebnislos. Sollte GC in den nächsten Wochen keine finanzkräftigen Investeure gewinnen können, wird der Traditionsklub die folgende Möglichkeiten haben:

– Entweder es gibt einen kontrollierten, freiwilligen Abstieg in die 1. Liga.

– Oder Philippe Gaydoul übernimmt GC doch. An sein Engagement knüpft er aber die Bedingung, dass sämtliche Altlasten – die Rede ist von 10 Millionen Franken – abgetragen sein müssten.

Das Thema «Philippe Gaydoul» ist laut «NZZ» nämlich doch noch nicht vom Tisch. Der ehemalige Denner-Chef und aktuelle Präsident des Schweizer Eishockeyverbandes SEHV hatte im Juni versucht, die GC-Fussballaktien zu übernehmen, war aber gescheitert. BLICK berichtete exklusiv. (si/zbi)

Auch noch das

Zur finanziellen Bredouille passt, dass die Swiss Football League SFL ein Disziplinarverfahren gegen GC eröffnet hat. Die Hoppers sind der Verpflichtung nicht nachgekommen, ihre markante Budget-Abweichung der Liga zu melden. Das Defizit der Grasshoppers in der Saison 2008/09 war wegen Mehrausgaben deutlich höher als budgetiert.

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GC-Zwangsabstieg in die 1. Liga?
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GC-Präsident Roger Berbig.- Sven Thomann

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