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Ausser «Haus» waren die Sittener nur kantonsintern: in Zermatt. Nix Strand. Nix Pool. Den allmächtigen Boss Christian Constantin konnte der schwache Start in die letztjährige Rückrunde nicht davon abhalten, es 2010 wieder gleich zu machen. In zwei Stages im Trainingszentrum in Riddes holen sich die Grossverdiener den letzten Schliff. Die spartanisch eingerichteten Zimmer erinnern an Kasernenschläge. Gegenüber dem Vorjahr sind ein Nachttischlämpchen und ein Kleiderständer hinzugekommen. Welch Fortschritt!
Die Spieler fressen den Ärger in sich hinein. Einzig Stéphane Sarni hat Mumm: «Ich schlafe wegen des Lärms eigentlich nie sehr gut hier. Wenn man sieht, wo die anderen Teams hinfliegen, kann man schon neidisch werden. Aber wir haben ja keine Wahl.» Wahrlich nicht, denn der Präsident will es so. «Ich war früher auch schon in der Karibik. Da büxten die Spieler zu später Stunde immer aus, gingen auf die Suche nach irgendwelchen Abenteuern. In Riddes passiert das nicht», pflegt CC schmunzelnd zu sagen. Trainer Didier Tholot fügt an: «So sind wir auf die klirrende Kälte und die gefrorenen Böden im Februar vorbereitet.»
Ein neues Zückerli gibts aber: ein 2400 Kubikmeter grosses Trainingszelt mit Kunstrasen. Totalkosten des Zentrums, das ab Sommer als Junioren-Internat genutzt werden wird: rund 7 Millionen Franken.
Profi im Wallis zu sein, ist nicht immer ein Schleck. Dennoch schlucken alle die Unannehmlichkeiten. «Im Dezember habe ich gesagt: ‹Wer unzufrieden ist, kann gehen›», so Tholot. Gegangen ist keiner. Selbst Mobulu M’Futi, der die Freigabe für einen Wechsel hatte, will durchbeissen. Stand jetzt: Tholot muss sich mit einem Kader von 27 Mann herumschlagen. Auch kein Schleck