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Jetzt macht der Schweizerische Fussballverband Sion-Boss Christian Constantin einen Strich durch die Rechnung.
Eigentlich wollte sich Constantin erst am 13. Dezember, dem Ende der Vorrunde, aus dem Trainergeschäft zurückziehen.
Glaubt man Yves Débonnaire, im Verband der Chef des Ressorts Ausbildung, wird der Verband eine Fortsetzung mit dem Hilfstrainer-Kabinett Richard, Sinval, Zermatten und Chassot nicht tolerieren. «Bis zum 26. November muss Sion einen Trainer mit Pro-Lizenz präsentieren.»
Nach Eingang der im Entlassungsfall üblichen SFV-Mitteilung hat der ein Verein in der Regel 20 Tage Zeit, eine regelkonforme Trainerlösung zu präsentieren. Débonnaire, mag deshalb im Zusammenhang mit dem FC Sion (noch) nicht explizit von einem «Fall Constantin» sprechen: «Im Moment läuft die Frist. Das ist nichts Aussergewöhnliches.»
Für Débonnaire ist aber klar, dass «Sion einen Trainer finden muss. Am 26. November läuft die Frist ab. Fertig!» Die Situation ist für den ehemaligen Sittener Profi-Fussballer eindeutig: «Constantin ist nicht Trainer des FC Sion. Er hat keine Lizenz. Von mir aus ist er der Technische Direktor.» Wenn er sich per Telefon ins Coaching einmische, sei dies das Problem seiner «Trainer».
Es ist davon auszugehen, dass «CC» dem Verband termingerecht einen weiteren «Strohmann» mit der nötigen Uefa-Pro-Lizenz präsentieren wird. Wie lange lässt sich der SFV weiter vom «Walliser Sonnenkönig» auf der Nase rumtanzen? (Si/sme/zbi)