Frieden, Gesundheit und volle Stadien Das wünschen sich die Fussball-Bosse für 2017

Mehr Punkte? Mehr Geld? Mehr Pokale? Im BLICK verraten die Präsidenten, was Sie sich im neuen Jahr wünschen. Ihr innigster Wunsch: In Zeiten von Terror, Krieg und Angst soll der Fussball noch mehr zur Insel der Freude werden. Das Stadion zu dem Ort, an dem man Leidenschaft teilt. Und wenns dazu dem eigenen Klub noch läuft, beklagt sich auch keiner.

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Fussball

Raiffeisen Super League

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Basel 18 49:15 47
2 YB 18 42:24 35
3 Sion 18 38:31 29
4 Luzern 18 36:33 29
5 GC 18 26:32 22
6 St. Gallen 18 20:27 21
7 Lausanne 18 30:34 18
8 Lugano 18 23:35 18
9 Thun 18 23:34 16
10 Vaduz 18 21:43 16
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Hanspeter Kienberger, YB
«Mit Blick auf das Weltgeschehen wünsche ich mir Schritte hin zu Frieden und Freiheit für alle Menschen. In Bezug auf YB wünsche ich mir weiterhin attrak­tiven und erfolgreichen Fussball, noch
mehr begeisterte Zuschauer im Stade de Suisse und dass wir unsere sportlichen und wirtschaftlichen Ziele erreichen.»

Christian Constantin, Sion
«Für 2017 wünsche ich mir gute Gesundheit für all jene Leute, die ich liebe. Für alle anderen auch, aber für jene, die ich liebe, vor allem. Und weil ich mich auch sehr liebe, auch mir.»

Philipp Studhalter, FC Luzern
«Ich wünsche mir für 2017 alle 14 Tage eine volle Swissporarena!»

Stephan Anliker, GC
«Ich wünsche mir für das Jahr 2017, dass jene Menschen, die bereits von allem genug haben, keine Mauern bauen, dafür aber ihren eigenen Tisch verlängern. Den Grasshoppers, dass sie in der Rückrunde so viele Tore schiessen werden, bis wir das Lächeln nicht mehr aus unseren Gesichtern bringen.»

Dölf Früh, St. Gallen
«Die Weltlage macht einem Sorgen – und wir sind mit dem Tabellenplatz unseres FC St. Gallen beschäftigt. Ganz so trivial ist es trotz der derzeitigen Entwicklungen doch nicht, aber es relativiert das Fussball­geschehen. Vor dem Hintergrund der jüngsten Ereignisse in Berlin muss man der Menschheit fast schon zwingend Frieden und Menschlichkeit wünschen. Damit wir in einem friedlichen Miteinander, ohne Angst und Hass leben können und Werte wie Freundschaft und Vertrauen, ehrliche Zuneigung und Verlässlichkeit mehr Gewicht bekommen. Auch wenn das derzeit nur als ein frommer Wunsch erscheinen mag, wünsche ich dies uns allen von Herzen.»

Alain Joseph, Lausanne
«Meine Wünsche für das neue Jahr sind, dass wir so gut in die Rückrunde starten wie in die Vorrunde und dass wir bald Erfolgserleb-
nisse feiern können. Ausserdem wünsche ich mir, dass wir unsere Spiel- und Klub­philosophie beibehalten können.»

Markus Lüthi, Thun
«Ich wünsche mir, dass wir unser Spenden­ziel erreichen. Und dass sich das Pech der Vorrunde in Glück in der Rückrunde verwandelt.»

Ruth Ospelt, Vaduz
«Die Welt ist aus den Fugen geraten und driftet dabei beängstigend weit nach rechts. Auch, weil seit Jahren das Trennende anstatt das Verbindende im Mittelpunkt steht. Ich wünsche mir, dass die Werte, die weltweit im Fussball gelebt werden, in den Vordergrund rücken. Respekt, Fairness und Toleranz, nicht nur auf dem Fussballplatz.»

Angelo Renzetti, Lugano
«Ich wünsche mir für den FC Lugano, dass er in der Super League bleibt und dass ich den Verein in Zukunft wieder dorthin bringen kann, wo er zu frühreren Zeiten einmal stand.»

Bernhard Heusler, Basel
Für 2017 wünsche ich mir über allem, dass Vorurteile, Hass und Fanatismus nicht noch mehr unsägliches Leid unter den Menschen verursachen werden. Und dass wir uns gerade angesichts der grossen Herausforderungen unserer Zeit wieder bewusster den Fussball geniessen als das, was er ist: ein Spiel, das Gewinner und Verlierer, aber nicht Feinde und Versager hervorbringt, ein faszinierender Teamsport, der – ob Sieg oder Niederlage – in aller erster Linie Freude machen und Emotionen zulassen soll.»

Publiziert am 28.12.2016 | Aktualisiert am 06.01.2017

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7 Kommentare
  • Werner   Werhub, ☺ aus Globâle, Tuvalu, Vaiaku █ Fongafale
    29.12.2016
    Kienberger, Zuschauereinnahmen
    Studhalter, Zuschauerzahlen
    Anliker, Tore
    Joseph, Rückrundenstart
    Lüthi, Spenden
    die meiszen wollen Geld
    Heusler, den Fussball geniessen als das, was er ist: ein Spiel, das Gewinner und Verlierer, aber nicht Feinde und Versager hervorbringt, ein faszinierender Teamsport, der – ob Sieg oder Niederlage – in aller erster Linie Freude machen und Emotionen zulassen soll
    und wer gewinnt wissen wir ja schon

    Atollgruss und guten Rutsch
    bei und ein paar Stunden früher
  • Achatius Deodatus Isidor  von und zu Schwerthelm aus Basel
    29.12.2016
    Ich wünsche mir, dass Basel in den nächsten 5 Jahren wieder einmal ein CL gewinnt. Das Problem ist nur, dass uns YB langsam aber sicher den Rang abläuft, ich denke nächstes Jahr ist die letzte Chance für uns noch was zu reissen, schade!!
    • Peter  Keller aus Solothurn
      29.12.2016
      Mein falscher Zwillingsbruder war leider noch nicht geboren, als die Beerengraben-Stolpperis das letzte mal Silverware in Haenden hielten. R.I.P. Heinz Schneiter & Co.
  • Marco  Goby 29.12.2016
    @ Ruth Ospelt
    Analysieren Sie einmal, wieso die Welt nach rechts driftet!?
    Wenn unsere Politiker, und das ist einer meiner persönlichen Wünsche fürs 2017, endlich einmal den Volkswillen umsetzen würden, hätten wir diesen Trend nicht so ausgeprägt!!!
    Mulitkulti geht vielleicht auf dem Fussballplatz, aber im Alltag ist das problematisch, wenn die Immigranten sich nicht anpassen wollen!
  • Peter  Keller aus Solothurn
    28.12.2016
    Am Weissenstein/SO, am Rheinknie/BS, am Atoll/VA und am Jurasuedfuss wuenscht man sich unisono :
    1) dass am Beerengraben endlich Ruhe einkehrt, ein besserer Trainer gefunden wird und ein paar mehr Zuschauer den steinigen Weg ins Pokalstadion finden werden.
    2) dass die Provinzstadt am See endlich lernt, wie ein neues Fussballstadion aussieht und die Fusionsgespraeche fuer die Nati-B vorwaerts kommen.
    3) dass der Weltklasseverein endlich auch mal verliert und am Ende die Tordiff. entscheidet..
  • Lionell Werren der Klartexter  aus Basel 28.12.2016
    Ich wünsche mir vorallem für YB dass sie endlich einmal anfangen mit ihrem vielen Geld, dass sie momentan noch bekommen, gut wirtschaften. Es wäre schön wen YB mal was gewinnen würde und die Fans dann endlich einmal aufhören die Schuld bei anderen zu suchen. Ich habe gesprochen.