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In der 68. Spielminute scheint der Braten verspeist. U21-Held Admir Mehmedi nickt für den FCZ völlig freistehend zum 2:0 ein. Dusan Djuric, der mit einem brillanten Seitfallzieher das Heimteam in Führung brachte (60.), lässt sich einen Assist gutschreiben.
Der angezählte Aufsteiger aus Genf gibt sich aber noch nicht geschlagen. Praktisch im Gegenzug lanciert Matias Vitkieviez Einwechselspieler Goran Karanovic. Der erwischt FCZ-Keeper Johnny Leoni auf dem falschen Fuss, verkürzt auf 1:2 (70.).
Nur zwei Minuten später: Wieder taucht Karanovic alleine vor Leoni auf. Dieses Mal kassiert der Zürcher Schlussmann einen Beinschuss.
Servette im Rausch, der FCZ komplett von der Rolle. 76. Minute: Abwehr-Boss Patrik Baumann köpfelt zum 3:2 aus. Was für eine Dramatik. Von dieser hätte nach einer ereignisarmen ersten Hälfte – abgesehen von einer Margairaz-Chance (45.) – niemand im Letzigrund zu träumen gewagt.
Zürich wirft alles nach vorne. Ricardo Rodriguez‘ Distanz-Knaller (91.) bleibt jedoch die einzige Ausgleichschance. Der Vizemeister guckt nach der 0:1-Pleite bei Sion nun auch gegen den Aufsteiger in die Röhre.