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Die Zürcher Fussballclubs und der Stadtzürcher Fussballverband starten am kommenden Samstag mit dem Verkauf ihrer «Volksaktie». Mit dieser Fan-Aktie soll das geplante neue Hardturmstadion mitfinanziert werden.
Ein Verkaufsziel gebe es nicht, sagt Urs Egger, Präsident des Stadtzürcher Fussballverbandes. Wie viel das neue Stadionprojekt schlussendlich koste, sei noch nicht definiert. Somit sei auch noch nicht klar, wie viel von den Fans kommen müsse.
Es sei aber wichtig, dass man das Projekt jetzt schon möglichst breit abstütze, dass sich also nebst der Stadt und den beiden Clubs noch weitere Teilhaber für ein neues Stadion engagieren würden, sagt Egger weiter.
Er erwartet, dass die Fans jeweils rund 100 Franken für eine Stadion-Aktie ausgeben. Mehr sei natürlich willkommen. Da die Aktiengesellschaft noch nicht gegründet ist, wird vor Ort ein individueller Betrag notiert. Mit ihrer Unterschrift erklären die Fans ihre Bereitschaft, den Beitrag zu bezahlen, sobald die Gesellschaft gegründet wurde.
Die Verkaufs-Aktion findet am Samstag von 14 bis 16 Uhr in der Kanzleiturnhalle statt. Anwesend sind laut einer Mitteilung prominente Vertreter von GC und FCZ. Welche dies genau sein werden, ist noch unklar, da die Spieler eventuell auf dem Feld im Einsatz stehen werden.
Kosten im Frühling bekannt
Nach jahrelangem Rechtsstreit mit Anwohnern wurde das geplante Hardturmstadion mit Mantelnutzung im Juni 2009 offiziell beerdigt. Die Stadt Zürich plant nun ein deutlich bescheideneres Stadion mit rund 20000 Sitzplätzen.
Wie viel es kosten wird, ist noch unklar. Erste Berechnungen der Stadt hatten Kosten in der Höhe von 100 Millionen ergeben, was aber bald um 40 Millionen nach oben korrigiert werden musste. Im Dezember 2009 engagierte der Stadtrat eine Task Force, um die tatsächlichen Kosten bis im Frühling 2010 abzuklären. (SDA)