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Ein glücklicher Bernard Challandes verkündet nach dem 1:0 über Luzern: «Ich hoffe, dass es für Yassine am Samstag gegen Aarau zum ersten Teileinsatz reicht.» Staunen im Pressesaal!
Challandes äussert sich ungefragt über die Personalie Chikhaoui. Über den Zürcher «FussbAllah», der in den letzten zwei Jahren wegen seiner chronisch entzündeten Patellasehne im linken Knie nur wenige Teileinsätze absolvierte.
Noch bis am Sonntagabend lässt Challandes sich nicht auf Spekulationen über Yassines Comeback ein. Blockt alle Fragen ab, mit Sätzen wie: «Ich weiss nicht, wann er zurückkommt. Oder: «Die Situation ist die gleiche wie gestern oder wie vorgestern.»
Der Grund für Challandes’ plötzlichen Optimismus: Chikhaoui trainierte letzte Woche wieder hauptsächlich mit dem Team. Geht dabei in die Zweikämpfe. Schiesst nicht nur aufs, sondern auch ins Tor. Challandes schwärmt: «Man merkt, dass Yassine dabei ist. Es fallen wieder mehr Tore.»
Fredy Bickel tritt auf die Euphorie-Bremse: «Das ist mit Vorsicht zu geniessen. Es kann immer noch dauern, bis Yassine zurückkehrt. Ich bin einfach davon überzeugt, dass es noch diese Saison der Fall sein wird.»
Der Sportchef tut gut daran, in der Personalie Chikhaoui die Erwartungen nicht zu hoch zu schrauben. Denn FCZ-Arzt José Romero sagte vor kurzem zu BLICK: «Keiner kann sagen, wann Chikhaoui zurückkommt, er leidet am Nadal-Knie.»
Ein einzelner Comeback-Match macht noch keinen Frühling. Denn Yassine kam schon am 26. Mai 2009 (3:0 über YB) zurück, musste kurz darauf wegen seiner Schmerzen aber wieder passen.