Schweizer Rekordtorschütze schnürt noch einmal die Fussballschuhe FCZ-Bomber Risi im Duell mit Walter Eichenberger (YB)

  • Publiziert: 14.08.2009, Aktualisiert: 19.01.2012
  • Von Mac Huber

Mit 216 Toren in 370 Spielen ist Peter Risi der erfolgreichste Skorer in der höchsten Schweizer Spielklasse. Für Blick.ch stürmt der Ex-FCZler noch einmal gegen die YB-Goalie-Legende Walter Eichenberger.

Peter Risi, im Strafraum wirken Sie auch mit 59 Jahren ziemlich torgefährlich. Spielen Sie noch regelmässig Fussball?
Ach, nein. Meinen letzten Match als Aktiver bestritt ich 1987, als Spielertrainer beim Erstligisten Buochs. Seither zwickts in den Hüften. Gedanklich wüsste ich noch, wie es geht. Aber die Gelenke machen nicht mehr alles mit.

Haben Sie mit dem Fussball noch zu tun?
Heute eigentlich nur als Fan, als Zuschauer. Gewisse Spiele verfolge ich am Fernsehen. Und manchmal gehe ich noch in den Letzigrund, zu den Treffs der ehemaligen FCZler.

Was machen Sie sonst so?
Ich arbeite selbständig als Verkäufer im Hotelbedarf.

Müssen Sie als langjähriger Topskorer denn noch arbeiten?
Oh ja. Zu meiner Zeit hat man Tore noch nicht mit Millionen vergoldet. In meinem besten Jahr verdiente ich 40000 Franken. Das war 1976/77, übrigens die einzige Saison, in der ich Profi war.

Sie stürmten damals beim FCZ – überaus erfolgreich.
Ja, im Cup der Meister stiessen wir in den Halbfinal vor – und trafen da auf Liverpool. Unvergesslich. Im Hinspiel schoss ich den Penalty zum 1:0. Am Ende aber haben wir deutlich verloren.

Sie haben 15 Jahre in der NLA gespielt. Wollten Sie nie ins Ausland?
Doch, das hätte mich gereizt. Der Wechsel nach Holland zu Alkmaar war eigentlich schon unter Dach und Fach. Da schliss ich mir im Match gegen Basel die Kniescheibe. Ausgerechnet beim Kopfball zum 1:0. Köbi Kuhn hatte geflankt. Tja, und danach wars vorbei.

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