FCB-Star auf Fasanenjagd Tierschützer ärgern sich über Bjarnason

Birkir Bjarnason zeigt sich in den sozialen Medien bei der Jagd. Jetzt muss der Isländer erfahren, dass nicht nur er scharf schiessen kann.

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Sie himmeln die Stars im Stadion an. Lieben es, wenn die Stars sie via soziale Medien an ihrem Privatleben teilhaben lassen. Doch einige nutzen genau das aus, um sie via demselben Kanal anzufeinden.

Das muss jetzt auch Birkir Bjarnason erfahren. Der FCB-Mittelfeldspieler zeigt auf Instagram, wie er seine Ferien bei der Familie verbringt. Als er sich mit wilder Mähne und zwei Pferden ablichtet, ist die Welt noch in Ordnung, die weiblichen Fans im siebten Himmel, die vereinzelten Sprüche über die Frisur noch witzig. Doch als Bjarnason am Sonntag ein Bild von sich und seinem Begleiter, bewaffnet im Tarnanzug, bei der Jagd veröffentlicht, gerät der 28-Jährige selber unter Beschuss!

Was er jagt? Vielleicht sein eigenes Weihnachtsessen. Für Isländer ist es Tradition, dass man einmal pro Jahr, zu Weihnachten, einen Fasan verspeist. Während ihm Männer in der Kommentarspalte Weidmannsheil wünschen, schiessen einige Tierschützer scharf.

«Ich bin beschämt. Wir erwarten von öffentlichen Personen wie dir einfach zu viel und sind dann entsprechend frustriert. Was du machst, ist grausam, genau wie wenn man Pelz trägt», schreibt eine. Oder: «Es ist traurig, dass im 21. Jahrhundert gebildete Menschen noch zu Sportzwecken auf die Jagd gehen. Du bist eine äusserlich hübsche Person, aber innerlich bist du hässlich.» Oder: «Jagen ist kein Sport! Jagen ist nur für Männer mit einem niedrigen Selbstbewusststein.»

Die bissigen Kommentare sind wenige Stunden später verschwunden. Wohl gelöscht. Haben sie den sonst so coolen Isländer doch nicht ganz kalt gelassen?

Den FCB-Anhängern wirds egal sein. Vorausgesetzt Bjarnason schiesst nach der Winterpause für Rotblau genauso scharf  – und die Jagd auf den 20. Meistertitel kann erfolgreich zu Ende geführt werden.

Publiziert am 20.12.2016 | Aktualisiert am 20.12.2016

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30 Kommentare
  • Tashunka  Blue aus Watt
    20.12.2016
    Tierschützer nerven sich ob Bjarnason.
    Die sollen sich für die echten Tierprobleme einsetzen.
    Da gibt es eine Menge zu tun...Siehe Antarktis etc.
  • Tashunka  Blue aus Watt
    20.12.2016
    Wo liegt denn hier das Problem?
    Der Isländer Bjarnason macht überhaupt nichts falsch.
    Solange es im Rahmen der Gesetze und im Sinn des Erlaubten vor sich geht sehe ich da kein Problem.
  • Christoph  Koebel , via Facebook 20.12.2016
    Nun dies ist wirklich KEIN Thema. Hier in Kanada ist das ganz normal mit Lizenz
  • Peter  Keller aus Solothurn
    20.12.2016
    Zum Glueck schiesst er nur auf Voegel, anstatt Beeren oder Taeschlis.
  • fritz  gerber 20.12.2016
    Wahrscheinlich ist er ja auf der Jagt nach einigen tollen Fotos! Dafür macht der Tarnanzug auch sinn, wenn man sich anpirschen will.