FCB-Fink: «Vielleicht rufe ich Gross an»

  • Publiziert: 09.06.2009, Aktualisiert: 03.01.2012

BASEL - Der neue Trainer des FC Basel heisst Thorsten Fink. Der Deutsche stellt sich in Basel den Medien vor und spricht über seinen Vorgänger, die Spieler und das System.

Um 17.00 Uhr betritt der neue Trainer Thorsten Fink flankiert von Gigi Oeri und Bernhard Heusler den Presseraum. Wie Blick.ch bereits berichtete, nimmt der Deutsche am Donnerstag beim FCB die Arbeit auf.

Der ehemalige Bundesliga-Profi unterschrieb einen Dreijahresvertrag ohne Austiegsklausel.

Gigi Oeri glücklich: «Wir haben einen neuen Cheftrainer geboren. Man hat mir genau das präsentiert, was ich haben wollte.»

Fink äussert sich nur zurückhaltend zu seinen Zielen. Erst müsse man das Kader beisammen haben. Aber eins ist auch ihm klar: «Beim FC Basel muss man die höchsten Ziele haben.»

Zum System sagt der Nachfolger von Christian Gross: «Wir wollen einen offensiven Fussball spielen, mit zwei Stürmern. Aber natürlich müssen wir dabei auch erfolgreich sein.»

Fink wird bis zum Saisonstart am 10. Juli seinen Trainerstab und ein Kader nach seinen Wünschen aufbauen. Auf die Frage, ob er denn seine neue Mannschaft schon kenne, sagt der 41-Jährige: «Vielleich rufe ich Christian Gross an und unterhalte mich mit ihm über die Spieler.» (keu)

Wer ist Fink?

Das Anforderungsprofil für die Gross-Nachfolge war wie auf ihn zugeschnitten: jung, ehrgeizig, erfahren, fussballverrückt, mehrsprachig, fleissig.

Als Spieler macht Fink 367 Bundesliga-Spiele (40 Tore), gewinnt 2001 mit dem FC Bayern den Weltpokal und die Champions League – unter Trainer Ottmar Hitzfeld.
Nach seiner aktiven Karriere arbeitet er als Co-Trainer unter Giovanni Trapattoni bei Red Bull Salzburg, führt als Chefcoach den FC Ingolstadt in die 2. Liga. Am 22. April wird Fink dort entlassen.

Neben Englisch spricht Fink auch spanisch – nicht unwichtig in der Multi-Kulti-Truppe des FCB. Nach zehn Jahren unter Gross soll nun eine neue Ära in Basel beginnen – mit Fink. (H.O.)

Feedback des Tages

Hämpel Jossi, Wilen: «Lieber flink mit Fink, als mit Sforza äs Knorz ha!»

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