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Frech. Dynamisch. Schnell. So erwartet der FCZ seinen Neuzugang Pedro. In Tests deutete der Brasilianer das bereits an. «Nach fünf Minuten war ich von ihm überzeugt», sagt Sportchef Fredy Bickel. Trainer Urs Fischer nennt Pedro ein «Versprechen für den FCZ.» Man legte dem 21-Jährigen gleich einen Vertrag bis 2016 vor.
Eigentlich war für Pedro die Nummer 25 vorgesehen – jetzt trägt er die 10. BLICK weiss, wie es dazu kam: Bei einem Nachtessen erklären die FCZ-Bosse dem Neuen, was sie sich von ihm erhoffen. «Dann brauche ich die 10», antwortete Pedro laut Bickel.
Pedro weiter: «In Brasilien gehört diese Nummer nicht dem Spielmacher. Da tragen die 10 oft Spieler, von denen man viel erwartet und die gewillt sind, viel zurückzugeben.» 17 Monate lang – seit Ticos Abgang nach Katar – trug beim FCZ niemand mehr die 10.
Ein weiteres Müsterchen für Pedros Coolness: Auf die Frage von BLICK, ob er sich vor den Minus-Graden fürchte, antwortet er: «Warum sollte ich? Ich bin auf dem Platz nonstop in Bewegung, nach fünf Minuten habe ich warm. Handschuhe ziehe ich an, eine Mütze oder lange Unterhosen sicher nicht.»
Abseits des Rasens quasselt er ohne Punkt und Komma. Bickel: «Er redet einfach mal drauflos, kann kaum aufhören.»
Genau hinhören lohnt sich auch, wenn Pedro auf dem Rasen steht. Der offensive Mittelfeldspieler hat eine eigentümliche Art den Ball zu fordern. Pedro bellt, wenn er freisteht.
Für Lacher in der FCZ-Kabine sorgte auch schon sein Aussehen. Die Mitspieler haben eine Ähnlichkeit zu Captain Silvan Aegerter festgestellt. Bezeichnen die beiden als Brüder. Aegerter wurde sogar spasseshalber schon aufgefordert, einmal bei seinem Vater nachzufragen, ob dieser vor rund 22 Jahren in Brasilien Urlaub gemacht habe ...