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Wenn Urs Fischer wieder auf Ludovic Magnin setzt, macht er einen Fehler. Magnin ist das Gegenteil von dem, was man von ihm erwartet hat: Er ist kein Leader. Ich sage das nicht, weil ich etwas gegen ihn habe oder er mir als Spielertyp nicht gefällt. Ich fälle dieses Urteil aufgrund dessen, was er bisher in Zürich gezeigt hat.
Er ist psychisch wie physisch nicht mehr auf der Höhe. Deshalb ist er aus der Bundesliga abgehauen. In der Hoffnung, in der kleinen Schweiz als Linksverteidiger das Spiel machen zu können. Doch: Seit dem Zuzug von Magnin ist der FCZ kein bisschen besser geworden.
Opfert FCZ-Coach Fischer U17-Weltmeister Ricardo Rodriguez nach dem 1. Fehler im 3. Spiel, ist das ein fatales Zeichen. Zum einen würde das die Glaubwürdigkeit der FCZ-Philosophie untergraben, auf Junge setzen zu wollen. Zum anderen ist es ein schlechtes Zeichen an die anderen Jungen. Es würde bedeuten: Nach dem ersten Bock bist du draussen!
Ein Rodriguez ist das Kapital des FCZ. Ein Magnin hingegen ist bloss noch ein Spesenverursacher. Für einen 31-Jährigen gibt es keinen Markt mehr.
Dass Rodriguez regelmässig spielt, wäre für die Nati wichtig. Nach dem Rücktritt von Christoph Spycher haben wir mit Reto Ziegler noch einen Linksverteidiger. Das ist einer zu wenig.
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