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Es passiert Anfang Januar bei einem Spaziergang an der Sihl. Kookie wagt sich beim Eindunkeln aufs Glatteis des Flusses. Plötzlich bricht das Eis – die Schäferhündin der Canepas steckt fest, kommt weder vor- noch rückwärts.
Der FCZ-Präsident bestätigt die BLICK-Recherchen. Canepa: «Ich musste keine Sekunde überlegen. Kookie ist ein Familienmitglied. Logisch, dass ich sie retten wollte.» Der FCZ-Präsident zieht sich bis auf die Unterhosen aus!
Halbnackt tastet sich Canepa bei Minusgraden vorsichtig in Richtung Kookie. «Es war bitterkalt», berichtet er. Und dann passierts! Das Eis unter Canepa bricht, auch der FCZ-Boss geht im eiskalten Wasser baden.
«An dieser Stelle ist die Sihl zwar nur rund einen Meter tief, aber ich war von Kopf bis Fuss nass. Und zu allem Übel habe ich mir auch noch den Kopf an einem Stein angeschlagen.»
Canepa bleibt bei Bewusstsein, doch ihn und Kookie trennen noch zwei Meter. Diese sind zugefroren. Canepa muss mit blossen Händen das Eis aufschlagen. «Es war scharf wie eine Rasierklinge, ich habe mich überall geschnitten.»
Canepa kämpft sich durch, kriegt Kookie zu fassen und rettet seiner geliebten Schäferhündin das Leben! Durchfroren, mit Schnittwunden und Kopfschmerzen macht sich Canepa auf zur nahegelegenen Allmend Brunau, den Trainingsplätzen seines FCZ.
Canepa hat Glück: Er trifft auf die Assistenztrainer Harry Gämperle und Erich Hänzi, die ihren Chef sofort verarzten. Zu Hause wartet Heliane auf Mann und Hündin. Canepa: «Sie dachte, dass ich verprügelt wurde.» Die Canepas sind froh, dass alles gut herausgekommen ist.
Falls jemand mal in eine ähnliche Situation kommen sollte, hält Canepa noch einen Tipp bereit: «Lasst die Hosen und auch die Schuhe an!»