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Klar ist, dass GC am Mittwoch auch im letzten Spiel in Bellinzona die eindrückliche Serie der letzten Wochen fortsetzen will. Seit der 1:3-Niederlage gegen St. Gallen und dem Fall auf dem letzten Platz am 20. April holte die Truppe von Trainer Ciri Sforza in 6 Spielen unglaubliche 16 Punkte. Oder einen Zähler mehr als in der gesamten Vorrunde in 18 Spielen.
Mit einem Sieg in Bellinzona leistet GC am Mittwoch vor allem auch St. Gallen Schützenhilfe.
Wie geladen sind die Ex-St-Galler bei GC?
Mario Frick (36), der im Winter beim FCSG den Garderobenschrank leeren musste, sagt: «Klar, bin ich für St. Gallen. Ich hoffe, wir helfen uns vor allem selbst. Wir haben einen super Lauf, wollen die Meisterschaft mit 3 Punkten abschliessen.»
Verteidiger Daniel Pavlovic (22), Ex-Junior beim FCSG: «Meine Eltern und meine Schwester wohnen noch in Rorschach. Ich fände es schön, wenn St. Gallen oben bleiben würde. Ein Abstieg wäre schade für diese fussballbegeisterte Region mit ihrem hervorragenden Stadion.»
Und was sagt der ehemalige St. Galler Captain Davide Callà (26), der zuletzt in der AFG Arena vom grünen Anhang ausgepfiffen wurde? «Ich helfe im Abstiegskampf niemandem. Ich bin in erster Linie froh, dass wir nicht mehr im Abstiegskampf sind. Doch für die Liga wäre es natürlich das Beste, wenn St. Gallen oben bleiben würde.»