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Auch im sechsten Heimspiel in Folge bleibt das Team von Trainer Urs Fischer ungeschlagen. Stark spielen die Zürcher vor 8200 Zuschauer im Letzigrund zwar nicht, aber sie agieren äusserst effizient.
Billard-Tor in der 16. Minute: Djuric nimmt eine Flanke mit Seitfallzieher ab und verzieht. Mehmedi steht richtig, kann den missglückten Abschluss übernehmen und an die Latte köpfeln. Von dort prallt das Leder zu Xavier Margairaz, der nur noch einschieben muss.
Danach ist es vor allem der FC St. Gallen, der aufs Tempo drückt und über Alberto Regazzoni und Klemen Lavric immer wieder gefährlich vor FCZ-Keeper Guatelli auftaucht. Treffer fallen aber lange keine mehr.
Bis kurz vor der Pause das FCZ-Feuerwerk gezündet wird: In der 45. Minute flankt Marco Schönbächler in den St. Galler Strafraum, FCSG-Verteidiger Tim Bakens stoppt den Ball, fällt um und serviert das Leder Admir Mehmedi auf dem silbernen Tablett. Dieser hat keine Probleme aus wenigen Metern das 2:0 zu erzielen.
Damit nicht genug. Nur Sekunden später bringt Duran Djuric eine Hereingabe, Eric Hassli steht völlig frei und erhöht per Kopf auf 3:0. Die Abwehr der Ostschweizer verweilt im Tiefschlaf oder gedanklich bereits beim Pausentee!
In der zweiten Halbzeit sieht es zuerst lange danach aus, als könnten sich die St. Galler nicht mehr aufbäumen. Bis ihnen FCZ-Goalie Guatelli freundlich hilft: Der eingewechselte Pa Modou steht an der linken Seitenlinie, alle rechnen mit einer Flanke – der Gambier versuchts direkt. Mit Erfolg: Riesen-Bock von Guatelli. Die Hereingabe landet direkt im Netz.
Das schwächste Auswärtsteam der Liga ist nun schon seit sechs Spielen ohne Sieg und bleibt im Tabellenkeller. Allerdings haben die Ostschweizer gleich zu Spielbeginn Pech, als schon nach einer Zeigerumdrehung ein Foul von FCZ-Goalie Guatelli an Lavric nicht mit einem Penalty bestraft wird.