Nach dem 2:0-Sieg über ein erschreckend schwaches Servette übernimmt St. Gallen wieder die Tabellenspitze.
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Der neuer Servette-Trainer Fournier gibt Durchalteparolen durch.
(Keystone)Im «SonntagsBlick» ging St.-Gallen-Legende Jörg Stiel (44) hart mit seinem FCSG ins Gericht. Goalie Lopar sei im Gegensatz zu ihm ein Buchhalter-Typ und Trainer Jeff Saibene eine graue Maus, liess Stiel verlauten. Stiel: «Fakt ist aber, dass St. Gallen mit Lopar und Saibene an der Tabellenspitze steht.» Und das tun die Ostschweizer auch nach dem heutigen Spiel gegen Servette!
Gerade mal sieben Minuten sind in der AFG Arena gespielt, als die St. Galler von einem Eigentor profitieren können. Moubandje prallt der Ball nach einem Eckball unglücklich ans eigene Schienbein, und dann klar hinter die Torlinie. Pleiten, Pech und Pannen bei den Servettiens - und der Anfang vom Ende.
Servette spielt auch in der Folge wie ein Absteiger: mutlos, völlig verunsichert und mit wenig Kreativität.
St. Gallen spult sein Programm souverän runter, lässt im ganzen Spiel (!) keine einzige Torchance zu. Und wenn, dann ist St.-Gallen-Goalie und «Buchhalter» Lopar zur Stelle. Er berechnet die Angriffe von Servette frühzeitig, pflückt die Flanken in seinem Strafraum mühelos runter.
Nach 73 Minuten trifft Etoundi mit einem schönen Kopfballtreffer zum 2:0. Wenig später wird ihm ein klarer Elfer verwehrt. Das wars aber auch schon. Trainer Saibene, die «graue Maus», grüsst mit dem Aufsteiger auch nach neun Runden als Leader.
Für den neuen Servette-Trainer Sébastien Fournier war es nach dem Cup-Out in Cham die zweite Niederlage im zweiten Spiel. Eine Euphorie nach dem Trainerwechsel ist bei Servette mit Sicherheit keine entfacht. Fournier sah im Interview mit «Teleclub» sogar einen Aufwärtstrend: «Wir standen gut heute. Leider haben wir zu früh ein Eigentor gekriegt. Wir müssen so weiterfahren.»
AFG-Arena. - 15'153 Zuschauer. - SR Zimmermann.
Tor: 7. Moubandje (Eigentor) 1:0. 73. Etoundi (Mutsch) 2:0.
St. Gallen: Lopar; Mutsch, Stocklasa, Besle, Pa Modou (46. Hämmerli); Mathys, Scarione, Nater, Janjatovic, Sutter (79. Nushi); Cavusevic (65. Etoundi).
Servette: Gonzalez; Routis, Kusunga, Schneider, Moubandje; Tréand, Kouassi, Pizzinat (75. Moutinho), Pont, Lang (60. Ramizi); Eudis (46. Pasche).
Bemerkungen: St. Gallen ohne Regazzoni (gesperrt), Montandon, Ivic, Lehmann (alle verletzt). Servette ohne Ferreira, Diallo, Karanovic, Esteban, Baumann, Mfuyi, Schlauri und de Azevedo (alle verletzt). Verwarnungen: 23. Tréand. 52. Janjatovic (beide Foul).
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Er liebt seinen Buchhalter. Trainer Saibene (l.) feiert Goalie Lopar nach dem 2:1 gegen Basel.
(Reuters)Jörg Stiel, ist Goalie Daniel Lopar der neue Jörg Stiel?
Jörg Stiel: Im Vergleich mit mir ist Lopi ein Buchhalter.
Wie bitte?
Verstehen Sie mich nicht falsch. Ich meine das nicht arrogant. Nur sind wir zwei komplett verschiedene Goalies. Buchhalter ist nicht negativ. Lopi ist sehr berechnend. Ich bin der Instinkt-Typ. Gehe mal rein ins Duell. Meistens klappts, mal nicht.
Buchhalter klingt aber negativ.
Im heutigen Fussball gibts halt praktisch keine Typen mehr. Die sind nicht gefragt. Alle müssen immer gleich sein. Gleiche Frisur, gleiche Meinung, gleicher Stil. Meinen Sie, unser Trainer Marcel Koller hätte damals alle gleich behandelt? Mich? Giusi Mazzarelli? Damals hatten wir mehr Charakterköpfe im Team.
Können Sie uns einen «Charakterkopf» anhand eines Beispiels erklären?
Hmmm … Naja, vielleicht nicht das vorbildlichste Beispiel. Schauen wir zurück auf den Eklat bei Sion. Was das ausgelöst hat, nachdem Spieler trotz Verbot im Ausgang waren. Am Ende rastete Trainer Fournier aus und musste gehen. Und so liefs bei uns: Auch ich bin mal ausnahmsweise um halb sechs Uhr morgens nach Hause gekommen, Trainer Koller hat mich dabei erwischt. Da fragte er mich: «Was soll ich mit dir machen?» Ich antwortete: «Drei Möglichkeiten: Eine Busse, eine Sperre oder gar nichts.» Koller machte gar nichts. Er wusste aber, dass ich jetzt Leistung zeigen muss und werde.
Vergleichen Sie die beiden Trainer Koller und Saibene.
Marcel Koller war schon als Spieler eine Persönlichkeit, Jeff Saibene eine graue Maus. Daran hat sich nichts geändert.
Klingt wieder negativ.
Das klingt negativ, richtig. Fakt ist aber, dass der FC St. Gallen mit Trainer Saibene und Goalie Lopar an der Liga-Spitze steht. Die Mannschaft von heute ist einfach nicht mit jener von 2000 zu vergleichen.
Warum steht denn St. Gallen jetzt an der Spitze?
Die Mannschaft lebt von ihrer Ausgeglichenheit. Ist Montandon verletzt, vertritt ihn Besle tadellos. Mathys springt perfekt für Nushi ein, Nushi wieder für Regazzoni, Schönenberger für Janjatovic. Das ist eine grosse Qualität.
Also doch nicht nur Aufstiegseuphorie?
Die kommt hinzu. Die ganze Region steht hinter dem Klub, trägt ihn.
Was trauen Sie dem Team zu?
Auch wir sind damals stark in die Saison gestartet und auch damals hat keiner nach acht Runden vom Meistertitel gesprochen. Warten wir es ab. Wie stark ist GC? Startet der FC Basel im Winter durch? Wie gehts mit Sion weiter? Für St. Gallen ist auch entscheidend, wie stark die Konkurrenz ist. Wenn ich jetzt einen Meistertipp abgeben müsste, würde ich einmal mehr auf Basel setzen.
Jetzt das Spiel gegen Servette – ein klarer Fall, oder?
Ich bin nicht sicher. Wer sich den Spielplan in Ruhe ansieht, merkt, dass St. Gallen in diesem Spiel zum ersten Mal Favorit ist. Eine neue Situation.
Wie oft sieht man Sie in der AFG-Arena?
Unregelmässig. Gegen Servette bin ich dabei, ich wurde von einer Bank eingeladen.
| 90' |
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Das war's aus St. Gallen. Wir bedanken uns für Ihr Interesse und verabschieden uns. Sie haben aber natürlich noch die Gelegenheit, das Topspiel YB-Basel bei uns live zu verfolgen, es geht bald los. Tschüss, auf ein anderes Mal. |
| 90' |
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Und es wird nicht leichter für die Grenats in Zukunft: Nach dem Leman-Derby am Mittwoch gegen Lausanne, das heute Luzern bezwungen hat, folgen nacheinander YB und Basel. St. Gallen hat ein durchaus interessantes Programm, es stehen zwei Gastspiele im Zürcher Hardturm an, zunächst gegen den FCZ und dann in einer Woche der Spitzenkampf gegen GC. |
| 90' |
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Für Servette gilt: Ausser Spesen nichts gewesen. Der Ausflug nach Bratwurst-City blieb erfolglos, kein Punkt, kein Tor, dafür mehr Verunsicherung. Defensiv hatte es einfach zu oft Lücken, offensiv war's einmal mehr ein Totalausfall. |
| 90' |
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Die AFG-Arena tobt, St. Gallen erfüllt die Pflichtübung ohne Glanz. Moubandje mit einem Eigentor und Etoundi mit tollem Kopfball sorgen für die Differenz. Damit bleiben die Ostschweizer an der Ligaspitze, einen Punkt vor GC und zwei vor dem FC Sion. Dafür gibt's Standing Ovations von den Rängen. |
| 90' |
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Grün-weiss lässt die Sekunden runterticken, und das war's. St. Gallen siegt mit 2:0. |
| 90' |
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Zwei Minuten Nachschlag gibt's für die Fussball-Feinschmecker von Cyril Zimmermann. Allerdings war das heute eher gute Hausmannskost als eine Delikatesse. |
| 88' |
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Dann steht Ramizi schon wieder abseits, spielt schon wieder weiter, das wäre dann bei konsequenter Regelauslegung Gelb-rot. Cyril Zimmermann pfeift, gelinde gesagt, einen Stuss zusammen. Glücklicherweise für ihn und St. Gallen hat das für's Resultat keine unmittelbaren Folgen. |
| 87' |
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Tréand schnappt Hämmerli den Ball weg, spielt zur Mitte, wo Ramizi über den Ball säbelt. |
| 85' |
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Das muss der Penalty sein: Etoundi entwischt Kusunga und Schneider, ist alleine vor Gonzalez, geht an ihm vorbei und wird gefällt. Zimmermann winkt ab, das ist einigermassen absurd, klarere Elfmeter gab's wohl selten. Dazu wäre das dann die rote Karte für Gonzalez, der aber ungeschoren davonkommt. |
| 84' |
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St. Gallen könnte jetzt noch was fürs Torkonto tun, Etoundi kommt mit Zug über rechts, die Flanke aber zu ungenau. Servette ist der Zahn gezogen. |
| 79' |
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Auch Saibene mit seinem letzten Spielertausch, Kristian Nushi ersetzt Manuel Sutter. |
| 76' |
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Bitter für Samir Ramizi: Der Serbe wird gut eingesetzt, steht vor Lopar und netzt ein. Da war aber ein Offsidepfiff und nun bekommt Ramizi wegen Weiterspielens gelb. Dabei war's eher gleiche Höhe. |
| 75' |
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Fournier bringt seinen letzten Trumpf, kann Thierry Moutinho noch etwas bewegen? Pizzinat geht runter. |
| 74' |
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Gleich nochmals St. Gallen, Mathys flankt von rechts, doch Scarione wird beim Abschluss entscheidend gestört. |
| 73' |
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Kaum geschrieben, schon straft mich St. Gallen Lügen: Mario Mutsch flankt aus dem rechten Halbfeld an den Elfmeterpunkt, wo sich Franck ETOUNDI hochschraubt und den Ball per Kopf im rechten unteren Eck versenkt. Eben erst eingewechselt trifft ETOUNDI zum Vorentscheidenden 2:0, wurde aber auch sträflich alleingelassen von der Grenats-Hintermannschaft. |
| 73' |
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TOOOOOOOOOOORRRR!!! FC ST. GALLEN 2:0 Servette-Genf!!! |
| 70' |
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Das Spiel plätschert momentan etwas vor sich hin, St. Gallen sucht die Lücke, findet sie aber nicht. |
| 66' |
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Moubandje und Sutter prallen unglücklich zusammen und werden gepflegt. Für Sutter scheint's weiterzugehen, Moubandje hinkt stärker, macht aber ebenfalls weiter. Derweil greift Tréand an, aber sein Mitspieler läuft ins Offside, so kann er nicht abspielen. |
| 65' |
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Die St. Galler kommen jetzt, die Genfer klären mehrfach mehr schlecht als recht, aber sie klären. Und suchen den Konter. St. Gallen jetzt aber dominanter als noch in Hälfte eins. Saibene bringt einen neuen Stürmer: Franck Etoundi kommt für Cavusevic. |
| 62' |
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Die St. Galler griefen wieder an. Scarione hat die Kugel, rechts geht Mathys, weil er immer geht, kriegt den Ball, macht einen Haken und zieht aufs kurze Eck, Gonzalez klärt mit einer Hand zur Ecke. |
| 60' |
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Ramizi ist gleich per Kopf zur Stelle, aber der Ball fliegt über den Kasten. Da war noch ein Espe dran, es gibt Corner, der bringt nichts ein. |
| 59' |
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Eine versuchte Finte, die aber von Moubandje durchschaut wird, der Eigentorschütze leitet den Konter ein. Tréand wird von Stocklasa gelegt, nun Freistoss Genf. Zuerst kommt aber noch Samir Ramizi für Steven Lang... |
| 58' |
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Das Spiel wird besser, weil beide Teams mehr Konsequenz und Zielstrebigkeit zeigen in ihren Angriffsbemühungen. Die St. Galler sind dabei spielerisch stärker. Freistoss aus dem Halbfeld für die Espen, Scarione und Hämmerli stehen bereit, Distanz 30 Meter. |
| 56' |
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Cavusevic ist ausser sich. Er wird steil lanciert, geht in den Strafraum und fällt, will den Penalty, kriegt ihn aber nicht. Es war auf jedenfall eine heisse Szene. Die Wiederholung zeigt: Schneider fällt Cavusevic. Müsste Elfmeter geben. |
| 53' |
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Das sieht schon besser aus bei den Grenats: Tréand zieht im Zentrum zwei Leute auf sich, steckt durch auf Steven Lang, der ist alleine vor Lopar - und wird wegen offside zurückgepfiffen. Er hätte ohnehin vergeben... |
| 53' |
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Der Freistoss kommt zur Mitte, Lopar ist da - und lässt den Ball fallen. Aber er war auch von Pasche unsanft angesprungen worden, Stürmerfoul. |
| 52' |
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Tréand überläuft den neuen, Marco Hämmerli, Janjatovic muss zum taktischen Foulspiel greifen und sieht dafür gelb. |
| 50' |
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Die St. Galler suchen jetzt das 2:0. Mathys hat auf rechts viel Zeit, flankt zur Mitte, wo Cavusevic und Sutter einlaufen, doch Gonzalez und Routis können durch beherztes Eingreifen gemeinsam klären. |
| 49' |
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Cavusevic wird mit einem langen Ball lanciert und ist schon durch - beinahe! Kusunga klärt mit dem langen Bein zur Ecke. |
| 46' |
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Der zweite Durchgang läuft. Bleibt Bratwurst-City mit einem Sieg am Sonnenplatz der Liga? |
| 46' |
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Auch Servette wechselt, Alexandre Pasche kommt für den inexistenten Eudis. Mittelfeldmann für Stürmer, ob das das richtige Signal ist? |
| 46' |
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Für Jagne Pa Modou geht es wie erwartet nicht weiter, ihn ersetzt Marco Hämmerli, der zu seinem Saisondebut kommt. |
| 45' |
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In der folge war Servette zwar bemüht, konnte die Ballbesitzverhältnisse ausgeglichen gestalten, jedoch nie eine echte Torchance herausspielen. Weil aber auch die Espen das ganze gemächlich anging und lediglich einige Nadelstiche setzte bleib das insgesamt durchschnittliche Spiel resultatmässig noch offen. |
| 45' |
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Ein Eigentor durch Jacques Moubandje macht hier bisher die Differenz aus. Bereits in der 7. Minute trickste der Grenat-Verteidiger den Gegner per Hackentrick in Front. Mit der Führung im Rücken spielte St. Gallen zwar defensiv grösstenteils Souverän, glänzte aber keineswegs. Die einzige weitere Chance vergab Oscar Scarione, der in Minute 19 aus kurzer Distanz an Gonzalez scheiterte. |
| 45' |
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Cyril Zimmermann bittet zum Pausentee, St. Gallen führt bei Spielhälfte. Für Pa Modou wird es wohl nicht weitergehen, er wird von der medizinischen Abteilung in die Kabine begleitet. |
| 44' |
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Kouassi und Tréand mit gutem Nachsetzen, so schaut die erste Ecke für die Gäste heraus. Tréand flankt, Kusunga steigt hoch - weit drüber. |
| 42' |
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Wieder ein St. Galler Gegenstoss: Mathys rüber auf Sutter, der versucht den Zuckerpass aus dem Fussgelenk auf Scarione, doch da fehlt die Genauigkeit. Servette ist bemüht, aber harmlos, und die Espen kontern im eigenen Stadion! |
| 40' |
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Plötzlich sieht Kouassi eine Lücke und stösst vor, doch Stocklasa reagiert gut und bedrängt ihn im Rahmen des Regelwerks und Kouassi gerät ins stolpern. |
| 39' |
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Wieder eine Ecke für die Espen, die flanke kommt, Mathys ist zuletzt dran, aber die Pille fliegt über den Kasten. |
| 37' |
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Das Einzige, was man den St. Gallern vorwerfen kann, ist, dass sie vielleicht noch etwas dominanter auftreten könnten. Zwar stehen sie hinten sicher, lassen aber die durchaus nicht sehr stilsicheren Genfer im Mittelfeld etwas zu sehr gewähren. |
| 35' |
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Dann hat Steven Lang für einmal etwas Platz, flankt von der Grundlinie, Lopar faustet vor dem einköpfbereiten Eudis weg. Ein Hauch Torgefahr war für einmal dabei im Grenats-Angriff. |
| 33' |
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St. Gallen kontert, Scarione spielt zum rechten Zeitpunkt rüber auf Sutter, der narrt Routis und Kusunga, dreht seine Kreise im Strafraum, bloss der letzte Pass fehlt. |
| 32' |
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Tréand bricht für einmal durch auf der rechten Seite, flankt von der Grundlinie in den Rücken der Abwehr - aber auch in den der wenigen Mitgelaufenen Genfer. |
| 27' |
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St. Gallen spielt das Ganze hier ziemlich unaufgeregt bisher, die Bratwurststädter lassen keine Hektik aufkommen und laufen geduldig die Servette-Passwege zu, um dann bei Ballgewinn ohne Glanz, aber mit Fleiss die Lücke zu suchen. |
| 26' |
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Eudis wird steil geschickt in Richtung Eckfahne, aber Martin Stocklasa, der Captain der Espen aus dem Ländle, kocht ihn ab, es gibt Abstoss. |
| 24' |
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Die Genfer Harmlosigkeit in Zahlen: fast 300 Minuten sind die Grenats ohne Tor... |
| 22' |
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Geoffrey Tréand foult Pa Modou und schlägt dann auch noch den Ball weg - das gibt gelb. |
| 19' |
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Das müsste doch bereits das 2:0 sein: Mathys erkämpft sich den Ball, spielt den Doppelpass und ist halbrechts frei vor dem Tor, spielt uneigennützig zur Mitte, wo Routis Zentimeter vor Cavusevic klärt. Der Ball springt vor die Füsse von Scarione, der aus 10 Metern an Gonzalez scheitert! Gute Doppelchance, Servette zeigt weiterhin die bekannten Lücken in der Defensive. |
| 18' |
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Ein Wort zum Wetter: Eitel Sonnenschein über der AFG-Arena, passend zur Stimmung in der Ostschweiz. Ein perfekter Spätsommertag für Fussball. |
| 16' |
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Dann verliert Nater den Ball im Aufbau, Servette hat plötzlich eine Überzahlsituation. Eudis legt auf für Kouassi, der 25 Meter vor dem Tor ziemlich eigensinnig schiesst - und den Ball Meterweit an Lopars Kasten vorbeischickt. Ziemlich armselig, er hatte auf beiden Seiten Anspielstationen, wenn er dann schiesst, dann muss der Ball aufs Tor kommen. |
| 13' |
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Servette versucht durchaus zu reagieren, doch St. Gallen steht hinten ziemlich solid, greift im Zweifelsfall auch mal zum Foul an der Mittellinie, um schnelle Breaks zu verhindern. |
| 10' |
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Die gut gefüllte AFG Arena feiert, mit diesem Tor ist man auch in der Blitztabelle wieder Leader der Super League! |
| 7' |
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Der Leader geht früh in Führung! Scarione bringt die Ecke zur Mitte, Besle verlängert, dann eine Billardaktion der Genfer Defensive, zuletzt ist Unglücksrabe Jacques Moubandje dran, der die Kugel mit der Hacke ins eigene Tor befördert, sie war klar hinter der Linie! |
| 7' |
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TOOOOOOOOOOORRRR!!! FC ST. GALLEN 1:0 Servette-Genf!!! |
| 6' |
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Die Espen kommen zum ersten Corner von links. Servette kann nicht befreien, Mathys tankt sich durch, doch Gonzalez, der heute wieder einmal im Genfer Kasten steht, klärt zur erneuten Ecke. |
| 3' |
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Sébastien Fournier hat einiges durchgewirbelt in der Startaufstellung gegenüber dem letzten RSL-Spiel: Ruefli ist nur auf der Bank, Routis spielt hinten rechts. Dazu spielen die Grenats eine Art defensives 4-3-3 mit Lang, Eudis und Tréand vor der Linie Pizzinat, Pont und Kouassi. |
| 2' |
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Die St. Galler mit gutem Pressing, Janjatovic gewinnt den Ball, steckt durch auf Mathys, der von rechts flankt - die in weiss spielenden Servettiens können aber klären. |
| 1' |
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Referee Cyril Zimmermann gibt das Spiel frei, wir wünschen viel Spass! |
| 1' |
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St. Gallen-Chefcoach Saibene hat keinerlei Verletzungssorgen: Bis auf den gesperrten Regazzoni sind alle Mann an Bord. Sébastien Fournier muss dagegen auf die verletzten Diallo, Baumann und Schlauri verzichten. |
| 1' |
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Speziell dürfte das Spiel für Stéphane Nater werden: Der 28-jährige wechselte diesen Sommer von den Genfern nach St. Gallen, wo er bereits eine prägende Rolle übernommen hat. |
| 1' |
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Der Blick auf die Tabelle offenbart, dass die Servettiens sowohl die schwächste Abwehr als auch den treffunsichersten Angriff der Liga stellen. Besonders die Stürmer sind erschreckend schwach. Nur gerade drei Mal durften sie ein Tor bejubeln. Goran Karanovic, der letzte Saison noch mit einer sehr passablen Trefferquote geglänzt hatte, ist nun total ausser Form und meistens nur auf der Bank. Der entlassene Trainer versuchte mangels Alternativen in der Offensive sogar, den gelernten Verteidiger Genséric Kusunga im linken Mittelfeld zu aktivieren ? ein Totalausfall. |
| 1' |
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Klar scheint, dass Servette dringend ein Erfolgserlebnis braucht. Je länger der erste Sieg nicht erreicht wird, desto schwieriger wird es, das Unheil abzuwenden. Es fehlt ein Führungsspieler, der mit gutem Beispiel vorangehen und die Kollegen mitreissen könnte. |
| 1' |
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Bei Servette sieht alles ganz anders aus. Der neue Trainer Sébastien Fournier muss den Draht zum Team zuerst noch finden. Das Cup-Aus war Ausdruck der grossen Verunsicherung, die die Spieler bei ihren Bemühungen begleitet. Der Coach muss also vor allem im mentalen Bereich den Hebel ansetzen. Spielerisch sollte Potenzial vorhanden sein, das haben die Genfer in der letzten Saison bewiesen. |
| 1' |
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Andererseits kann die Mannschaft auf einem geschlossenen Kollektiv aufbauen. Die Abwehr mit den erfahrenen Montandon und Stocklasa hielt bisher ausgezeichnet, im Mittelfeld haben die St. Galler mit Alberto Regazzoni und Oscar Scarione zwei kreative Köpfe, die mit ihren Ideen nicht nur die Mitspieler perfekt einsetzen können, sondern auch selbst brandgefährlich werden. Und vorne sorgt Dzengis Cavusevic mit seiner Kaltblütigkeit für die Strafraumtore. |
| 1' |
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Tatsächlich kann man nach 8 gespielten Runden nicht mehr von einem zufälligen und kurzfristigen Erfolg sprechen. Zu überzeugend waren dafür die Siege gegen Meister Basel und am letzten Spieltag im Spitzenspiel gegen Sion. Die Gründe des Erfolgs sind einerseits bei Coach Jeff Saibene zu suchen, der seine Mannschaft auf jeden Gegner hervorragend einstellt. Längst ist vergessen, dass die heissblütigen Ostschweizer Anhänger den Luxemburger am Ende der letzten Saison gar nicht mehr wollten, weil dieser zu unattraktiven Fussball spielen lasse. |
| 1' |
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St. Gallens Bilanz in dieser Saison ist mehr als eindrücklich. Aus 8 Spielen resultierten 5 Siege und 3 Unentschieden ? und das als Aufsteiger. Obwohl Trainer Jeff Saibene sich alle Mühe gibt, auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben, ist die Euphorie in St. Gallen ins Unermessliche gestiegen. Die Fans wähnen sich nach einigen schwierigen Jahren in den erfolgreichen Zeiten Ende der 90-er Jahre, als die St. Galler in der Saison 99/00 sogar Meister wurden. |
| 1' |
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St. Gallen gegen Servette ist das Duell zwischen dem Tabellenführer und dem Tabellenletzten. Die Gemütslagen der beiden Clubs könnten unterschiedlicher gar nicht sein: Auf der einen Seite die noch ungeschlagenen Ostschweizer, auf der anderen die noch sieglosen Genfer, die am vergangenen Wochenende im Cup gegen den Erstligisten Cham ausschieden. |
| 1' |
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Herzlich willkommen in der Super League zur Begegnung des neunten Spieltages zwischen dem FC St. Gallen und dem FC Servette Genf. |
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Aufstellung FC St. Gallen: D. Lopar, M. Mutsch, S. Besle, M. Stocklasa, P. Jagne, S. Nater, D. Janjatovic, M. Mathys, Oscar Scarione, M. Sutter, D. Cavusevic -- Ersatz: K. Nushi, F. Etoundi, Mario Schönenberger, M. Herzog, I. Martic, Marco Hämmerli, N. Abegglen | |
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Aufstellung Servette Genf FC: D. Gonzalez, C. Routis, Genséric Kusunga, J. Schneider, J. Moubandje, L. Pizzinat, T. Pont, X. Kouassi, Geoffrey Tréand, Eudis, S. Lang -- Ersatz: K. Mbabu, T. Moutinho, S. Grippo, A. Pasche, V. Ruefli, S. Ramizi, L. Piccirillo |
| Schweizer Cup21. 11. 2009 | ||
| Servette Genf FC | 1:1 | FC St. Gallen |
| Challenge League22. 04. 2009 | ||
| Servette Genf FC | 1:4 | FC St. Gallen |
| Challenge League25. 10. 2008 | ||
| FC St. Gallen | 2:0 | Servette Genf FC |
| Platz | Mannschaft | SP | Tore | Punkte |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Basel | 33 | 59:30 | 66 |
| 2 | GC | 33 | 41:30 | 60 |
| 3 | St. Gallen | 33 | 49:32 | 56 |
| 4 | Zürich | 33 | 54:42 | 49 |
| 5 | Sion | 32 | 36:45 | 45 |
| 6 | Thun | 33 | 41:42 | 44 |
| 7 | YB | 33 | 44:43 | 42 |
| 8 | Luzern | 33 | 35:46 | 36 |
| 9 | Lausanne | 33 | 25:47 | 27 |
| 10 | Servette | 32 | 24:51 | 23 |
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