
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Also doch! Die Nerven liegen im Wallis schon nach dem ersten Spiel blank. Wie anders ist zu erklären, was sich auf der Rückfahrt aus Basel ereignet hat?
Zwischen Karim Yoda und Michael Dingsdag kommts zu einem heftigen Dialog. Das Ganze artet aus. Am Ende knallt der Franzose dem Holländer eine runter. Und das unmittelbar nachdem Sion Geschichte geschrieben hat: Mit dem 0:0 beenden die Walliser die Serie des FCB, der seit 45 Heimspielen, seit Ende Mai 2009, immer getroffen hatte!
Präsident Christian Constantin spielt die Sache herunter: «Yoda war halt unzufrieden, weil er nicht von Beginn weg gespielt hat. Dingsdag hat ihn zurechtgestutzt, als er reinkam und im Mittelfeld gleich zwei Bälle verlor. Da wirds dann mal hitzig. Aber Yoda hat sich später entschuldigt. Und Michael hat das akzeptiert.» Konsequenzen? «Keine. Die Sache ist erledigt.»
Das trifft keinesfalls auf den Trikotsponsor zu. Denn in Basel präsentierte sich Sion «oben ohne». Weg ist der gelbe Schriftzug der Lebensmittelkette PAM. Was ist passiert? CC klärt auf: «Das ist die Marktentwicklung. PAM muss sparen.» Wirklich? «Okay. Wir müssen uns eingestehen, dass wir derzeit kein guter Werbeträger sind. Abgeschlagen Letzter. Dazu aus der Europa League geschmissen. PAM hat das moniert und den Wunsch geäussert auszusteigen.»
Klagt CC wieder? «Nein», wehrt CC ab, «ich führe doch keinen Prozess gegen Leute, die mich jahrelang unterstützt haben. Wir haben ein Arrangement gefunden, den Vertrag aufzulösen.»
CC wäre nicht CC, wenn er nicht mit einer überraschenden Lösung aufwarten würde. «Wir sind in Diskussionen mit den Gegnern der Initiative «Schluss mit uferlosem Bau von Zweitwohnungen», über die am 11. März abgestimmt wird. Eine Annahme wäre für Tourismusregionen wie das Wallis ein gewaltiges Problem.»
Kommentare (5)