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Aus vier Metern haut FCL-Youngster Nico Siegrist (20) in der 76. Minute drauf, Thun-Goalie Da Costa hat keine Chance – 1:1. Siegrist, er wechselt nach dem Spiel zum FC Aarau, setzt zu seiner letzten Jubelorgie im Luzerner Dress an. Verrückt!
Dabei bleibt es. Luzern verteidigt seinen Vorsprung auf Thun, ein wichtiger Punkt im Kampf um die Europa League. Dank einem, den man nicht mehr will.
Torschütze Siegrist packt richtig aus: «Ich bin froh, dass ich der Mannschaft zum Abschied noch einmal helfen konnte. Sie haben es schwer, die Stimmung ist extrem angespannt. Ich bin froh, dass ich mich in Aarau einer neuen Aufgabe widmen kann. Ich hatte Mühe, jeden Morgen aufzustehen und motiviert zu bleiben, so wie es in letzter Zeit lief.»
Ob er die Rufe der Fans gegen Yakin gehört hat? «Ja, ich habe das schon mitbekommen. Vielleicht habe ich ihm mit dem Tor den Kopf gerettet.» Ein Frontalangriff zum Abgang!
Murat Yakin bleibt cool, will sich nicht aus dem Busch locken lassen: «Ich freue mich sehr für Nico. Er muss jetzt bei Aarau Spielpraxis sammeln und sich entwickeln. Mit dem Resultat bin ich zufrieden, wenn man die ganzen Abwesenden betrachtet. Die Jungen haben ihre Sache gut gemacht.»
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