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Nur bei einem guten Resultat gegen Lausanne dürfen die Luzerner Spieler an die Fasnacht.
Für die FCL-Kicker heissts heute Zuckerbrot oder Peitsche. Trainer Murat Yakin stellt klar: «Fasnachts-Ausgang gibts nur bei einem guten Resultat gegen Lausanne.» Was er meint: Beim Auswärtsspiel in Lausanne muss der erste Dreier im neuen Jahr endlich her! Klappt das, dann überholt Luzern YB wieder und kann sich als Tabellenzweiter auf einen rüdigen Ausgang am Güdismontag freuen. Klappts nicht, droht noch mehr Wirbel und Hausarrest.
Also, Partyhut oder Narrenkappe? Das hängt wohl auch von einem Neuen ab. Im Sturm können die Luzerner erstmals auf den Paraguayer Dario Lezcano (21) zählen. Der Neuzugang aus Thun soll dem Team vorne endlich mehr Power bringen. Zuletzt war der FCL-Sturm eher ein laues Lüftchen.
Auffällig: Lezcanos Statistik von vier Toren in 34 Super-League-Partien treibt bisher keinem Verteidiger den Angstschweiss auf die Stirn. Yakin ist trotzdem von den Qualitäten seines Schützlings überzeugt: «Bei ihm wird der Knoten platzen. Dann wird er eine Menge Treffer erzielen. Ausserdem hat er eine beeindruckende Bilanz bei zweiten Assists. Er generiert immer Torgefahr.»
Darauf ist Luzern heute dringend angewiesen. Spielmacher Moshe Ohayon verpasst die Partie. Für die Beschneidungsfeier seines neugeborenen Sohnes ist der Israeli extra in seine Heimat gereist und kehrt erst am Dienstag wieder zurück.
Und Yakin weiss: Lausanne ist eine Wundertüte! Martin Rueda hat seine Mannschaft mit Nestor Susaeta (27) von Rayo Vallecano und Sekou Sanogo (22) von Thun erheblich verstärkt. Yakin sagt: «Es macht unsere Aufgabe nicht leichter, dass sie bisher noch kein Spiel bestritten haben. Ausser in den Tests konnten wir sie nie beobachten.» Da haben die Welschen überzeugt. Viermal blieben sie in der Vorbereitung ohne Gegentor, sogar gegen Eintracht Frankfurt. Yakin: «Wir haben den nötigen Respekt, aber visieren klar die drei Punkte an.»
Auch Goalie Zibung will an die Fasnacht: «Wir müssen auf unsere eigenen Stärken schauen und Lausanne unser Spiel aufzwingen. Wenn das klappt, kehren wir als Zweiter aus dem Welschland zurück.»
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