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Zwei Punkte aus zehn Meisterschafts-Runden und bereits fünf Punkte Rückstand auf den neunten Rang, der den FC Luzern wenigstens in die Barrage-Spiele bringen würde. Der direkte Abstieg in die Dosenbach-Liga droht.
Wer aber nicht auf die Super-League-Tabelle, sondern auf den Parkplatz vor der Luzerner Allmend blickt, erhält einen trügerischen Eindruck. Denn dort stehen die Autos der Spieler, die auf dem Feld unterirdische Leistungen abliefern und ohne Selbstvertrauen von einer Pleite in die nächste schlittern.
Da glänzt Nelson Ferreiras Audi S5, Basiswert 90 000 Franken. Doch der nigelnagelneue Sportschlitten hat noch deutlich mehr Wert, ist aufgemotzt mit viel technischem Schnickschnack.
Der Porsche Cayenne S von Boubacar Diarra steht genauso auf dem Parkplatz. Angesichts der Leistungen des Besitzers müsste man den Porsche glatt durch einen Fiat Panda austauschen.
Ein schlechter Witz, dass Luzern-Captain David Zibung im monströsen BMW X5 durch die Gegend flitzt.
Dasselbe Auto, das auch FCZ-Stars wie Eric Hassli oder Yassine Chikhaoui fahren.
Der edle Mercedes CL 500 gehört dem Kameruner Jean-Michel Tchouga. Der Stürmer hat ihn als Occasion gekauft und wurde dabei vom Auto-Händler über den Tisch gezogen. Ein bisschen Gerechtigkeit muss doch sein.
BLICK-Recherchen ergaben, dass auch der FCL-Vereinsführung die dicken Schlitten ihrer Verlierer-Truppe aufgefallen sind. Den jüngeren Spielern im Luzerner Kader sind deshalb Limiten gesetzt. Die ganz grossen Autos dürfen sie noch nicht fahren.