Shaqiri attackiert Ex-Trainer «Ich zu dick? Fink soll schauen, dass er mit Hamburg unten rauskommt»

Natürlich habe ich Respekt vor den grossen Namen. Aber wer mich kennt, der weiss, dass ich auf dem Platz vor keinem Angst habe. Ich will auch bei Bayern München Stammspieler sein.

  • Publiziert: 09.02.2012, Aktualisiert: 10.02.2012
  • Von Andreas Böni
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BLICK: Herr Shaqiri, Sie wechseln für 15 Millionen Franken zu Bayern München. Angst vor Ihren Konkurrenten Arjen Robben und Franck Ribéry?

Xherdan Shaqiri (20): Natürlich habe ich Respekt vor den grossen Namen. Aber wer mich kennt, der weiss, dass ich auf dem Platz vor keinem Angst habe. Ich will auch bei Bayern München Stammspieler sein. Aber klar, in München gibt es 15 Nationalspieler. Ich will mich in den Top-Ligen nun beweisen. Ich will Mut zeigen.

Sie verdienen nun gutes Geld (rund 1 Million Franken Grund­gehalt netto – die Redaktion). Haben Sie das finanziell beste Angebot angenommen?

Nein. Bei Zenit St.Petersburg oder Galatasaray Istanbul hätte ich mehr verdient. Aber es war für mich klar, dass ich nach Deutschland, Spanien, Italien oder England will. Und die Bundesliga war immer die Nummer 1. Schön, dass es nun gleich Bayern geworden ist. Aber erst will ich noch die wenige Zeit geniessen, die mir beim FC Basel bleibt.

Viele ältere Spieler, wie Alex Frei oder Marco Streller, sind nach ihrer Auslandskarriere zurückgekehrt. Auch ein Weg für Sie?

Ja. Ich will meine Karriere in Basel beenden. Vielleicht in 10 oder 15 Jahren (lacht). Irgendwann will ich zurückkommen.

Am 22.Februar treffen Sie mit Basel im Champions-League-Achtelfinal auf Bayern. Dürfen Sie da überhaupt ein Tor schiessen?

Ich muss… (lacht). Ich gebe für den FC Basel bis zur letzten Minute alles und will noch zwei Titel holen, mindestens (lacht). Auch gegen den FC Bayern gebe ich alles.

Ihr Ex-Trainer Thorsten Fink sagte, Sie seien zu dick. Für Bayern sollten Sie drei, vier Kilo abnehmen.

Ich weiss nicht, ob er das so gesagt hat. Wie ist das denn, hattet Ihr vom BLICK ihn am Telefon?

Jawohl.

Dann sage ich: Thorsten Fink hat andere Sorgen, als mich anzuschauen. Er soll schauen, dass er mit Hamburg da unten rauskommt!

Ist Bayern für Sie nur eine Übergangsstation?

(lacht) Es ist schon mal schön, vom FCB zum grossen FCB zu gehen. Aber es ist bekannt, dass mein Traum-­verein der FC Barcelona ist. Sollte ich Bayern wirklich mal verlassen, gehe ich hoffentlich wieder zu einem FCB…

Wir haben Ihnen schon mal ein Bayern-Trikot beflockt, das wir auf Blick.ch verlosen. Unterschreiben Sie es?

Natürlich. Auch wenn meine Nummer 17 schon an Boateng vergeben ist. Im Sommer wird die 8 frei. Aber wir werden ­sehen, welche Nummer ich dann zum Schluss bekomme.

Alle Kommentare (12)

  • Nuredin  Zogaj , winterthur
    Top.. und in 4 jahren bei barcelona..;
    SHAQ ATTACK..!!
    • 10.02.2012
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  • Marcel  Walz
    Schade, begibt sich ein Spieler mit seinen Qualitäten mit einem solch dummen Spruch auf das Niveau eines Murat Yakin runter
    • 10.02.2012
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  • Bruno  Christen , via Facebook
    Ich würde meinen das Barcelona für Ihn im Moment noch eine Nummer zu gross ist.
    • 10.02.2012
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  • Peter  Kessler
    Was soll hier "attackieren" sein? Stimmungsmache à la "Blick"? Die Antwort auf die provozierende Frage war korrekt - sicherlich keine Attacke! Dieser Kommentar wird wohl wie mein erster nicht veröffentlicht. Auch so lässt sich mit Kritik umgehen!
    • 10.02.2012
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  • heipit  heipit
    Ich wette, dass Fink das bestreiten wird, es aus dem Zusammenhang heraus zittiert wurde, etc., etc. Warum sollte er Shaquri so unqualifiziert angreifen...?
    • 10.02.2012
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