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Xherdan Shaqiri (20), das Basler Kraftpaket - 72 Kilo verteilt auf 1,69 Meter. Quadratisch, praktisch, gut.
Doch Shaqiris Körpergewicht ist auch nach seinem 15-Millionen-Wechsel zu Bayern München immer noch Thema. Jenes von Ex-Trainer Thorsten Fink. Der Hamburg-Coach sagte im BLICK: «Ich denke, er sollte drei bis vier Kilo abnehmen, das habe ich ihm schon zu meiner Zeit in Basel gesagt - und zwar nicht nur an Muskelmasse. Um in der Bundesliga zu bestehen, musst du top durchtrainiert sein.»
Ein Satz, der offenbar auch Finks ehemaligem Assistenz-Trainer Heiko Vogel ganz und gar nicht passt. Bei der Pressekonferenz gestern vor dem Spiel heute bei Lausanne sagt der Basler Coach: «Fit ist Shaqiri, er hat kein Übergewicht. Und wenn er’s hat, hat er’s gegen ManU überragend eingesetzt. Offenbar hat Fink zu wenig zu tun beim Hamburger SV und kann sich auch noch damit auseinandersetzen ...»
Vogel weiter über Shaqiri: «Er ist beidfüssig. Ich habe schon andere beidfüssige Spieler gesehen. Beidfüssig Holzbein - Aber Xherdan ist beidfüssig stark.» Und über seinen Charakter: «Ich mag selbstbewusste Fussballer. Ich kann nicht neben dem Feld Duckmäuser fordern und dann erwarten, dass sie auf dem Platz wie Muhammad Ali auftreten.»
Muhammad Ali wog übrigens knapp 95 Kilo. Also kein Vergleich mit Shaqiri. Auch der freut sich nicht gerade über Finks Aussagen. «Fink hat andere Sorgen, als mich anzuschauen. Er soll schauen, dass er mit Hamburg da unten rauskommt!» Fink steht in der Bundesliga auf Platz 12, trifft morgen auswärts auf Köln.
Bereits heute spielt der FC Basel. Vielleicht. Der Platz in Lausanne wird nicht im allerbesten Zustand sein. Und eine Spielabsage in letzter Sekunde scheint nicht ausgeschlossen. Auch wenn die Partie bereits um zwei Stunden auf 15.30 Uhr vorverschoben wurde.
Fehlen wird Philipp Degen. Der Rechtsverteidiger des FC Basel verletzte sich am Oberschenkel - Muskelprobleme. Und dies schon beim Spiel letzte Woche gegen Sion. Vogel sagt scherzhaft: «Ihn hats böse verrissen. Ein anderer hätte sein Bein verloren, Philipp hat nur eine leichte Blessur.»
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