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Vor rund fünf Jahren schwärmte Andres Gerber nach dem 1:3 seines FC Thuns gegen den Hamburger SV im UI-Cup von Stürmer Emile Mpenza: «Diese Qualität erreicht in der Schweiz keiner.»
Tempi passati! Der ehemalige Schalke- und HSV-Star stürmt jetzt für Sion. Obwohl die Fifa dem Klub alle Transfers verboten hat. Sind damit seine Tore ungültig, wenn der Internationale Sportgerichtshof CAS das Fifa-Urteil stützt?
Mpenza sorgt in der Super League mit Sicherheit für einen Farbtupfer! Denn die Karriere des Belgiers gleicht einer Achterbahnfahrt. In der Saison 2001/02 holt er mit Schalke den 2. Platz und den Pokalsieg. 13 Millionen Franken Ablöse hat er gekostet, als er von Standard Lüttich kam. Doch nur zwei Jahre später schiebt ihn Rudi Assauer nach monatelangen Querelen nach Belgien ab. Die ständigen Schlagzeilen über Mpenzas Spritztouren in die Heimat, Autounfälle und Affären verärgern den Schalke-Manager.
Bei Standard Lüttich empfiehlt sich der Knipser mit 21 Saisongoals wieder für die Bundesliga: Über den HSV, Al-Rayyan in Katar, Manchester City und Plymouth Argyle findet er den Weg ins Wallis, erhält einen Vertrag bis 2011.
Beim FC Sion muss man sich aber nicht allzu grosse Sorgen machen, dass sein neuer Star für negative Schlagzeilen sorgt. Das ehemalige enfant terrible scheint geläutert. «Ich bin nicht mehr der Emile von damals, ich bin erwachsen geworden», sagte der 31-Jährige vor einiger Zeit.