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Herr Frei, sind Sie schon nervös wegen Sonntag?
Alex Frei: Im Gegenteil, die Testspiele sind gut und schön. Aber wir wollen jetzt wissen, wo wir stehen und brennen darauf, dass es endlich losgeht.
Ist es gut oder schlecht, dass es zum Auftakt gleich gegen YB geht?
Ich bin überhaupt kein Freund davon, dass man den Spielplan im Winter noch mal festlegt. Es ist kein Zufall, dass wir zum Rückrundenauftakt und am Ende gegen YB spielen. Das ist nicht fair und in meinen Augen ein Witz.
Was meinen Sie genau?
In Frankreich spielen zum Beispiel 20 Teams, es gibt drei Cups und das Wetter ist auch nicht anders als bei uns. Trotzdem kriegen sie einen vernünftigen Spielplan auf die Reihe. Nur in der Schweiz sucht man irgendwelche Ausreden, um künstlich Spannung zu erzeugen.
Zurück zum YB-Match: Wie wichtig wäre ein Sieg für den FCB?
Ein Sieg gäbe uns natürlich enormen Auftrieb, aber auch bei einer Niederlage wäre nicht alles vorbei. Mit einem Rückschlag befassen wir uns aber ohnehin nicht.
Woher nehmen Sie nach 6 Pleiten in Folge gegen YB dieses Selbstvertrauen?
Weil wir gut vorbereitet sind und man spürt, dass wir diesen Sieg unbedingt wollen.
Aber YB zeigte bisher kaum Schwächen, spielt den schönsten Fussball.
Moment. Erstens bin ich damit nicht einverstanden und zweitens geht es nicht darum – abgerechnet wird am Schluss. Sonst wäre Leverkusen in Deutschland schon dreimal Meister.
Bricht YB nach der Saison zusammen? Doumbia und Yapi verlassen den Klub.
Jeder Klub in der Schweiz weiss, dass seine guten Spieler früher oder später fürs Ausland interessant sind. YB bekam viel Geld für Doumbia – aber das wissen jetzt natürlich auch die anderen Vereine, von denen YB Spieler will. Auch wenn ich glaube, dass die Klubführung dort einen guten Job macht. Aber einfach wird es nicht.
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Doumbia war auch schon blond. (Keystone)