Die Wahrheit über Bickels Sofort-Rauswurf Eklat in der Pinkelpause

Deshalb musste YB den Rauswurf von Sportchef Bickel und CEO Kappeler so übereilig kommunizieren.

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2 Lausanne 9 20:18 14
3 YB 8 17:13 13
4 Lugano 8 12:11 13
5 Luzern 9 18:18 13
6 Sion 8 11:15 10
7 GC 8 14:15 9
8 St. Gallen 9 9:14 9
9 Vaduz 8 8:17 8
10 Thun 8 9:19 5
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Vor drei Tagen stellen sich die Gebrüder Andy und Hansueli Rihs den Medien. Die YB-Besitzer reden über die sofortigen Entlassungen von Sportchef Fredy Bickel und CEO Alain Kappeler, die man am 13. September mit einer Medienmitteilung öffentlich gemacht hat.

Andy Rihs gibt dabei zu,  dass der Zeitpunkt der Veröffentlichung anders geplant war. «Wir hätten diesen Entscheid gerne in der Nati-Pause kommuniziert. Aber es ist etwas vorgefallen, was kein Mensch gedacht hätte!»

Was genau, will Rihs nicht verraten. «Das ist eine interne Geschichte.» Seither fragt man sich: Was ist in Bern so Heftiges geschehen?

BLICK-Recherchen ergaben, dass Urs Siegenthaler einen Entwurf des neuen YB-Organigramms an eine Verwaltungsrats-Sitzung mitgenommen haben soll. Darauf fehlen die Namen Bickel und Kappeler.

Dieses Blatt Papier soll Siegenthaler dann offen auf dem Tisch liegen gelassen haben, als er kurz das Zimmer verlässt – wohl für eine Pinkelpause.

Kappeler, der neben Siegenthaler sitzt, sieht die Planung seines VR-«Kollegen» und wirft auf der Stelle den Bettel hin. Siegenthaler bestreitet diese Version.

Fakt ist: Der VR verfasst danach hastig eine Mitteilung an die Medien, in welcher steht, dass Sportchef Bickel und CEO Kappeler sich im gegenseitigen Einvernehmen von YB trennen. Nachfragen sind nicht möglich und insgesamt wirft die Mitteilung mehr Fragen auf, als sie Antworten liefert. Dafür erntet YB einen «Shitstorm». Rihs selbstkritisch: «Gottfriedstutz! Wir haben uns mit dieser Kommunikation ins Abseits gestellt!»

Inzwischen ist noch viel mehr passiert. Auch Siegenthaler ist weg. Er gab dem SRF im Basler St.-Jakob-Park ein Interview in Basler-Dialekt. Und erklärte dabei, dass YB gegen den FCB chancenlos sei. In Bern war man ausser sich. Siegenthaler wurde zum Buhmann und der Druck auf ihn zu gross.

Der neue Hoffnungsträger bei YB heisst nun Christoph Spycher. Er ist seit heute Donnerstag Sportchef und muss wohl zuerst mal wieder Ruhe in den Zirkus bringen.

Publiziert am 22.09.2016 | Aktualisiert um 20:52 Uhr
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7 Kommentare
  • Stefan  Steffen 22.09.2016
    Würden die Gebrüder Andy und Hansueli Rihs ihre anderen Geschäfte auch so stümperhaft handhaben, wären sie wohl Sozialfälle
  • Werner   Werhub, ☺ aus Globâle, Tuvalu, Vaiaku █ Fongafale
    22.09.2016
    wenn ich es so lese kann ich es nicht glauben
    Aber am beerengraben ist sowas sicher möglich.
    War Wuschu schon in der Pinkelpause

    Gruss vom Atoll
  • Werner   Werhub, ☺ aus Globâle, Tuvalu, Vaiaku █ Fongafale
    22.09.2016
    uf dem Atoll ist der Schuldige ausgemacht
    es ist Siegenthaler
    1. weil er die Toilette aufsuchte.
    2. weil er Basler Dialekt spricht
    3. weil er sagt dass YB dem FCB nicht das Wasser reichen kann
    4. weil dies stimmt.


    jetzt habt ihr den Seich bzw. den Wuschu
    viel vergnügen.
    Auf dem Atoll ist im Moment ohrenbetäubender Lärm.
    alle Tiere rotblaue Kugelfischli, Pferde, Seepferdchen krümmen sich vor lachen.
    Der Bürgermeister der Insel ist aufgetaucht und trägt selbstgestrickte Ringelsocken
    Atollgruss
  • Concolor  Shalako 22.09.2016
    Ob die Auszeit von YB nicht noch länger dauert ?
    Da sind doch einige andere Fragen die noch nicht beantwortet sind offen. Richtig ist.. Mögen die Medien und Kritiker den BSC Young Boys arbeiten lassen dann könnte vielleicht mal Ruhe einkehren.
  • Mario  Basler 22.09.2016
    Er gab dem SRF im Basler St.-Jakob-Park ein Interview in Basler-Dialekt.

    Ja, sollte er etwa das Interview in einem gekünsteltern Berner-Dialekt geben? Das Interview war ja auf Schweizerdeutsch. Was erwartet ihr denn?
    Dass er so ein Interview an einem FCB-Match abgibt bzw. man ihn in diesem Stadion vor die Kameras holt, war auch nicht ganz fair seitens SRF. Aber Fairness nennen und kennen die nur, wenn es darum geht, ihre Billag-Gegner in die Schranken zu weisen.
    • Rochas  Esteban aus Bern
      22.09.2016
      Sie vergessen hier einige Fakten: 1. Der VR wollte keine Statements/Interviews abgeben. Siegenthaler hat diese Mitteilung Stunden später ignoriert. 2. Ein fussball- und medien-erfahrener Mann wie Siegenthaler hätte von sich aus dieses Interview - selbst wenn es genehmigt wäre - niemals vor der Muttenzerkurve durchführen sollen.
      3. Siegenthaler redete von Bern "dort oben" wo er viermal im Jahr eine Sitzung abhalten werde - als VR in einem emotionalen Geschäft nicht zu gebrauchen!
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