Das meint BLICK zur Lage der Liga Finden sich Marcel Koller und der FC Basel?

Übernimmt Marcel Koller das Amt von Urs Fischer beim FC Basel? BLICK-Chefredaktor Sport Felix Bingesser schätzt die Lage ein.

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Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Basel 18 49:15 47
2 YB 18 42:24 35
3 Sion 18 38:31 29
4 Luzern 18 36:33 29
5 GC 18 26:32 22
6 St. Gallen 18 20:27 21
7 Lausanne 18 30:34 18
8 Lugano 18 23:35 18
9 Thun 18 23:34 16
10 Vaduz 18 21:43 16
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Marcel Koller steht als Nationaltrainer in Österreich in der Kritik. Nach den Niederlagen gegen Serbien und Irland im November ist eine WM-Qualifikation in weite Ferne gerückt.

Nach der völlig verpatzten EM-Endrunde konnte Koller den freien Fall seines Teams auch in diesem Herbst nicht stoppen. Er ist vom «Wunderwuzzi» zur Zielscheibe beissender Kritik geworden. Sein Rücktritt wird öffentlich gefordert. Vom Schweizer Messias zum Feindbild und Freiwild im Eilzugstempo – in weniger als einem halben Jahr.

Wie weiter, Marcel Koller?

Der FC Basel braucht nach dem Scheitern auf europäischer Bühne Perspektiven. Neue Reizpunkte, eine Vision. Im zweiten Jahr am Rhein scheint Trainer Urs Fischer etwas ratlos, irgendwie gefangen in einer Sackgasse.

Das mag angesichts der guten Ergebnisse des FCB in der Meisterschaft für den Coach
etwas ungerecht sein. Aber es ist trotzdem Tatsache. Zudem hat Fischer die Mannschaft  spielerisch nicht weitergebracht. Herzerwärmender Spektakelfussball sieht anders aus.

Wie weiter, FC Basel?

Zwei Fragen, vielleicht eine Antwort. Ein Klub mit nach wie vor tollen Möglichkeiten. Dazu ein hoch angesehener Schweizer Trainer, für den eine Rückkehr in die Heimat wohl ein grosses Thema ist.

Ob das eine mit dem anderen etwas zu tun hat, werden die nächsten Wochen oder Monate zeigen. Überraschen würde es niemanden!

Publiziert am 10.12.2016 | Aktualisiert am 10.12.2016

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21 Kommentare
  • nico  laus 11.12.2016
    Die heimische Liga führt der FCB suverän an. Selbst die stärksten Gegner schätzen bereits jetzt den FCB als Meister ein. Nun hat man in einer sehr starken CL-Gruppe das Nachsehen und verliert das erste Mal in der Liga und da redet man bereits über den Trainer. So etwas ist einfach nur dekadent.
  • Thomas  Kuhndt 11.12.2016
    Wenn in Luzern so viele Fehleinkäufe wären, wie dieses Jahr in Basel, hätte die LZ längst den Baum angebrannt. Jede Wette.
  • Hannes  Dönni aus Sirnach
    11.12.2016
    Wann hört man hier endlich auf an Fischers Stuhl zu sägen? Die Neueinkäufe haben bisher auch nicht das gebracht, was man sich für die CL erhofft hatte. Die Mannschaft wird jedes Jahr umgekrempelt und doch führt der FCB deutlicher als letztes Jahr. International sind wir nun mal eine Nummer kleiner. Also statt immer eine Fischerantistimmung zu schüren, wäre eine FCB jetzt erst recht Einstellung wesentlich hilfreicher. Hopp FCB.
  • Meier  aus Figino
    10.12.2016
    Koller ist total unsympatisch - wenn ich an ihn denke, kommt mir immer wieder das Interview in den Sinn, als er als Trainer von St. Gallen nach einem 2:2 gegen Basel zu den zu Unrecht aberkannten zwei Balser Toren Stellung nahm. Total daneben war das....seitdem ist er für mich der unsympatischste Trainer der Schweiz.
    • Roger  Huber 10.12.2016
      Mir ist er sehr sympathisch. Viel sympathischer auf jeden Fall als der Zürcher Chef in Basel. Das Wort unsympatisch habe ich im Duden nicht mal gefunden.
  • Peter  Keller aus Solothurn
    10.12.2016
    Mir kollern die Traenen herunter.
    Die Oesterreicher am Beerengraben koennen sich doch gegenseitig auswechseln.