Das meint BLICK zum neuen YB-Sportchef Verrücktheiten wirds unter Spycher keine geben

Christoph Spycher heisst der neue YB-Sportchef. Ein Kommentar von BLICK-Fussball-Reporter Alain Kunz.

«Ich werde den Kontakt mit Bickel aufrecht erhalten»

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1 Basel 9 29:7 27
2 YB 9 17:13 14
3 Lausanne 9 20:18 14
4 Lugano 9 14:13 14
5 Luzern 9 18:18 13
6 GC 9 16:16 12
7 Sion 9 11:15 11
8 St. Gallen 9 9:14 9
9 Vaduz 9 9:19 8
10 Thun 9 11:21 6
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Also doch die naheliegendste Lösung. Christoph Spycher, den alle nur Wuschu nennen, hat Ja gesagt. Nachdem er zuerst Nein gesagt hat. Bearbeitet, weichgeklopft. Einen echten Plan B hatte YB nicht.

Brauchte es auch nicht, denn Spycher ist bereits seit zwei Jahren Arbeitnehmer bei YB. Es brauchte bloss eine Weg-Beförderung. Sich frontal dagegen zu stemmen, ist schwierig.

Immerhin gab dieser Pro-Forma-Widerstand dem schlauen gebürtigen Innerschweizer die Gelegenheit, Fronten abzustecken. Bedingungen erfüllt zu sehen. Und sich eine Hausmacht zuzulegen? Mal schauen, ob nicht eine Wuschu nahestehende Person neuer VR mit Sportkompetenz wird. Also Andy Egli, Stéphane Chapuisat oder Guerino Gottardi. Doch entscheidend wird dies nicht sein, denn Spycher ist so schon genügend stark verankert im komplizierten YB-Gebilde. Und er ist Berner. Das waren seine Vorgänger Ilja Kaenzig und Fredy Bickel nicht. Das macht Spycher in Bern schon mal per se weniger leicht angreifbar.

Stellt sich nur noch die Frage nach dem Alex-Frei-Effekt. Also die Gefahr einer Überforderung eines Rookies in diesem Haifischbecken-Gewerbe. Nun, Spycher hat in seinen zwei Jahren als Talentmanager sicher einiges gelernt. Zudem wird ihm seine fast schon verwalterische, sicher aber typisch bernische Bodenhaftung da helfen. Nein, spleenige Transfers und Verrücktheiten wirds unter Sportchef Wuschu keine geben.

Publiziert am 22.09.2016 | Aktualisiert am 25.09.2016

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