Das meint BLICK Königsklasse und Fischer – vielleicht passt es einfach nicht

FCB-Trainer Urs Fischer liefert grundsolide, aber biedere Arbeit. Darum wäre es keine Überraschung, wenn bald ein neuer Coach an der Basler Seitenlinie steht, schreibt BLICK-Fussballchef Andreas Böni.

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1 Basel 18 49:15 47
2 YB 18 42:24 35
3 Sion 18 38:31 29
4 Luzern 18 36:33 29
5 GC 18 26:32 22
6 St. Gallen 18 20:27 21
7 Lausanne 18 30:34 18
8 Lugano 18 23:35 18
9 Thun 18 23:34 16
10 Vaduz 18 21:43 16
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Als der FC Basel zum Liga-Dominator wird, ist die Macht irgendwann zu ungleich verteilt. Christian Gross entscheidet über die sportlichen Belange praktisch selbst. Über Transfers, über die Ausrichtung. Er gibt die Linie vor, er ist der Macher. 

Heute ist das alles anders. Präsident Bernhard Heusler und Sportchef Georg Heitz haben den Klub so aufgestellt, dass sie die Philosophie prägen. Der Trainer ist ausführendes Organ. Es ist die Ausrichtung eines modernen Klubs: Präsident als langfristige, Sportchef als mittelfristige und der Trainer als kurzfristige Komponente. Der Coach muss austauschbar bleiben.

Genau das wird jetzt zum Problem für Urs Fischer. Er liefert grundsolide, aber eben biedere Arbeit. Sein Problem: Alle seine Vorgänger sorgten für Sternstunden. Gross punktete gegen Liverpool und Barcelona, Thorsten Fink gewann mal bei der AS Roma. Heiko Vogel schlug Manchester United, Murat Yakin Chelsea und Paulo Sousa gewann gegen Liverpool. 

Urs Fischer flog in der Champions-League-Quali gegen Maccabi Tel Aviv raus und holte keinen Punkt gegen Arsenal und Paris SG. Mit anderen Worten: Hobby-Angler Fischer hat nur Pangasius (11 Franken pro Kilo) gefangen – statt einen stattlichen Blauflossen-Thunfisch. Für den in Japan ein Bieter 1,5 Millionen Franken zahlte.

Königsklasse und Urs Fischer – vielleicht passt es halt einfach nicht zusammen. Darum wäre es keine Überraschung, wenn Basel in den nächsten Wochen umdenkt. Die Strategie steht beim FC Basel an oberster Stelle. Zurecht.

Publiziert am 14.12.2016 | Aktualisiert am 14.12.2016

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23 Kommentare
  • Benjamin  Hutter , via Facebook 14.12.2016
    Herrn Fischer schätze ich als Trainer sehr, was mir aber abgeht ist, dass er mit den schwierigeren Charakteren auf die Dauer nichts anfangen kann, dabei würden diese gerade bei seiner kompakten Spielweise die fehlenden Farbtupfer setzen.
  • Benjamin  Hutter , via Facebook 14.12.2016
    Herrn Fischer schätze ich als Trainer sehr, was mir aber abgeht ist, dass er mit den schwierigeren Charakteren auf die Dauer nichts anfangen kann, dabei würden diese gerade bei seiner kompakten Spielweise die fehlenden Farbtupfer setzen.
  • Peter  Lienhardt aus Basel
    14.12.2016
    Königsklasse und Heusler und Heitz, vielleicht passt das einfach nicht zusammen.
  • K.E.  Naef aus Gränichen
    14.12.2016
    fischer ist im grunde ein guter trainer. nur verlangt er von der mannschaft mut und hat selber nur angst. was anders kann ich mir nicht vorstellen. denn mut beim trainer wäre gewesen: wenigstens zu hause mit 2 sturmspitzen zu spielen. z.b. dumbia oder sporar hinter janko spielen lassen und dafür traoré auf die tribüne setzen. ein 3-4-3 wäre vielleicht sinnvoll gewesen...
  • Samuel  Ammon aus Hölstein
    14.12.2016
    Vorwürfe muss man leider auch dem Vorstand des FCB machen. Die gewichtigen Abgänge konnten leider durch die getätigten Zugänge in keinster Art und Weise wettgemacht werden. Balanta, Gaber, Hoegg,
    Eljonoussi, usw. sind leider nur knapper Durchschnitt. Wie wäre es, endlich wieder eine Mannschaft aufzubauen, die mit Eigengewächs bestückt ist. Auch auf die Gefahr hin, dass der FCB einmal nicht auf Anhieb Meister würde.