«Das ist eine Ehre!» Espen-Hefti ist einer der wertvollsten Rechtsverteidiger der Welt

Silvan Hefti (19) ist St. Gallens Shooting-Star. In der Rückrunde spielt er mit Tranquillo Barnetta zusammen. Bei ihm bettelte er vor Jahren noch um ein Autogramm.

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Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Basel 18 49:15 47
2 YB 18 42:24 35
3 Sion 18 38:31 29
4 Luzern 18 36:33 29
5 GC 18 26:32 22
6 St. Gallen 18 20:27 21
7 Lausanne 18 30:34 18
8 Lugano 18 23:35 18
9 Thun 18 23:34 16
10 Vaduz 18 21:43 16
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In Basel stehen beim Abpfiff gleich sechs St. Galler im U21-Alter auf dem Platz. Silvan Hefti (19), Albian Ajeti (19), Roy Gelmi (21), Gianluca Gaudino (20), Lucas Cueto (20) und Boris Babic (19).

St. Gallen wird zum Jungbrunnen! Noch vor zwei Jahren kam kein einziger U21-Spieler zum Einsatz. Nun belegen die Ostschweizer bei den U21-Einsatzminuten Platz 2 hinter Lausanne.

Das liegt vor allem an Hefti, der seine zweite Saison als Stammspieler bestreitet. Er ist mit 19 das Nachwuchs-Aushängeschild.

«Ich bin gerne das Vorbild. Unsere Junioren fragen mich oft, wie es ist bei den Profis. Ich sage dann: Das Spiel ist schneller, man spielt vor überwältigend vielen Fans und viele Teamkollegen sind Familienväter», sagt Hefti.

Der Teenager ist gelernter Innenverteidiger. Doch seit er im Juni 2015 in einem Test rechts hinten überzeugte, spielt er da. «Ich bin stolz, dass ich mich so schnell anpassen konnte.»

Er hat sich nicht nur angepasst, er ist durchgestartet. Der U21-Natispieler gehört gemäss Transfermarkt.ch zu den wertvollsten Rechtsverteidigern mit Jahrgang 1997. Weltweit! 1,3 Mio. Franken.

«Das ist eine Ehre und zeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin», sagt Hefti, der zuletzt in der Dreierkette wieder mehr Innenverteidiger-Aufgaben übernahm. «Auf dieser Position sehe ich meine Zukunft.»

In einem Atemzug mit Talenten wie Henrichs (Leverkusen), ter Avest (Enschede), Lirola (Sassuolo) und Dodo (Porto Alegre) genannt zu werden – lockt Hefti schon das Ausland?

«Eine grosse Liga ist erst mittelfristig das Ziel. Erst will ich mich in St. Gallen weiterentwickeln.» Auch die KV-Lehre will Hefti abschliessen. Im Klub wird Heftis Fleiss und seine Demut geschätzt. Der Youngster fiel auch in der Krise diesen Herbst nicht ins für junge Spieler typische Loch.

Hefti: «Leistungsschwankungen konnte ich schon früher gut abfedern. Die Phase, als es uns nicht gut lief, hat mich weitergebracht.»

Heftis Ziel für die Rückrunde: «Ich möchte noch dominanter auftreten, entscheidender sein fürs Team. Und mein erstes Tor schiessen!»

Da spielt er dann mit Klublegende Tranquillo Barnetta (31) zusammen. Von ihm hat er sich als Knirps noch ein Autogramm geholt!

**********

U21-Spieler in der Super League

Klub / Anzahl Spieler (davon Ausl.)  Anteil an Einsatzminuten (nur Schweizer)

Lausanne 7 (2) 18,3 %

St. Gallen 6 (2) 13,5 %

GC 9 (2) 11,6 %

Sion 9 (3) 10,8 %

Luzern 9 (0) 10,6 %

YB 8 (2) 7,4 %

Thun 8 (1) 4,6 %

Vaduz 3 (1) 4,2 %

Lugano 7 (4) 0 %

Basel 5 (1) 0 %

Quelle: Fussballmagazin ZWÖLF

Publiziert am 22.12.2016 | Aktualisiert am 23.12.2016

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3 Kommentare
  • willi  weber 24.12.2016
    Ein wirklich grosses Talent, das schon sehr früh auftritt wie ein Alteingesessener. Deshalb gehört er sicher zu den Besten seines Jahrgangs. Viel Glück und weiter so!
  • Peter  Keller aus Solothurn
    22.12.2016
    Frau Oeri produziert in ihrem Campus lediglich echte Jung-Weltklasse-Spieler, welche sofort und zweistellig verkauft werden. Damit wird gewaehrleistet, dass der Verein seit Jahrzehnten so erfolgreich sein kann. Die anderen Suppen-League-Stolpperi-Vereine haben kein Geld und muessen diese Jungspieler einsetzen, bekommen dann allerdings die Punkte/Tore/Niederlagen des Weltklassevereins vom Rheinknie jahrelang um die Ohren geschlagen. Danke FCB, Bravo UF und Super Frau Oeri. Mfg vom Jurasuedfuss.
  • H.  Bitterli 22.12.2016
    und wie siehts in St. Gallen aus, wenn Gaudino und Ajeti wieder zu ihren Vereinen zurück gehen, da diese ja nur ausgeliehen sind?! Und nur jung sein genügt nicht, man muss sich auch erst mal beweisen.