Das FCB-Trainerkarussell Fischer, Fink, Koller oder wer?

Der FCB kommt international nicht weiter, aber in der Liga dominieren die Basler. Wie macht der Verein mit Coach Urs Fischer weiter, wenn dessen Vertrag im Sommer ausläuft?

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Abdi auf der FCB-Liste Schnappt sich Basel einen FCZ-Helden?
2 Thun-Sportchef Gerber hegt Ambitionen «Ich will irgendwann zuoberst sein!»
3 «Mein Fettanteil liegt bei 4,1 Prozent» Muss man sich um...

Fussball

Raiffeisen Super League

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Basel 18 49:15 47
2 YB 18 42:24 35
3 Sion 18 38:31 29
4 Luzern 18 36:33 29
5 GC 18 26:32 22
6 St. Gallen 18 20:27 21
7 Lausanne 18 30:34 18
8 Lugano 18 23:35 18
9 Thun 18 23:34 16
10 Vaduz 18 21:43 16
teilen
teilen
1 shares
25 Kommentare
Fehler
Melden

Die Zukunft des FCB ist ungewiss. In der Liga dominiert man, international reichts nicht. Eigengewächse hat man keine eingebaut, die Neuen aber auch nicht vorangebracht.

Was also tun, fragt man sich beim FCB. Was tun mit Coach Urs Fischer, dessen Vertrag im Sommer ausläuft und dessen Option auf Verlängerung (noch) nicht in Kraft
getreten ist. Ein Trainer­wechsel jetzt im Winter scheint ausgeschlossen, zu sehr hat Präsident Bernhard Heusler Fischer den Rücken gestärkt: «Wir müssen kein Zeichen setzen mit einer ­vorzeitigen Verlängerung. Er macht einen hervorragenden Job.»

Den FCB-Bossen verschafft dies jetzt vor allem eines: Zeit. Zeit, um zu definieren, wie der FCB der Zukunft aussehen und wer diesen dann leiten soll. BLICK sagt, an welche Kandidaten die Bosse dabei denken könnten.

Urs Fischer 10 %

Dass man ihn auch mit Vertrag und Meistertitel entlassen könnte, weiss man spätestens seit Murat Yakin. Will der FCB wieder mehr Spektakel und internationale Highlights, wird man sich von Fischer trennen.

Thorsten Fink 20 %

Der Deutsche hat bei Austria Wien zwar seinen Vertrag bis 2019 verlängert,
dass er aber auch aus laufenden Verträgen aussteigt, wissen sie in Basel aber bestens. Ist beliebt, sein Fussball offensiv.

Raphael Wicky 20 %

Entscheiden sich die Bosse, in Zukunft wieder vermehrt auf den eigenen Nachwuchs setzen zu wollen, dann ist der U21-Coach der richtige Mann dafür.

Adi Hütter 12 %

Der YB-Coach lässt genau den Fussball spielen, den die FCB-Fans sehen wollen. Schnell, dominant und spektakulär.

René Weiler 12 %

Bei Anderlecht in der Kritik. Der FCB dachte schon an ihn, bevor man Paulo Sousa verpflichtete.

Markus Babbel 8 %

Der FCL-Coach gehört zum erweiterten Kreis der Favoriten. In Luzern hat er Vertrag bis 2018. Babbel würde seinen eigenen Staff mitnehmen wollen. Rahmen würde ihm aber kaum zum FCB folgen.

Marcel Koller 8 %

Geht sein Österreich-Abenteuer bald zu Ende? Der Schweizer Trainer des Jahres hätte den Respekt auf sicher.

Fabio Celestini 5 %

Klar, beobachtet man das neue Trainertalent der Liga. Den Offensivfussball, den er in Lausanne praktizieren lässt, würde man auch in Basel gerne sehen. Die fehlende Erfahrung dürfte ein Problem sein.

Mister X 5 %

Überraschen die Herren Heusler und Heitz einmal mehr die Fussballschweiz? Es bleibt ihnen ein halbes Jahr, um Gewissheit über die FCB-Zukunft zu finden.

Publiziert am 14.12.2016 | Aktualisiert am 14.12.2016

Neueste Videos

25 Kommentare
  • Marcel  Janser aus Rotkreuz
    14.12.2016
    Blick sucht Probleme wo keine sind. Basel wird mit Urs Fischer verlängern oder er wechselt evt. in die BL. Alles andere ist Unsinn.
    • Kurt  Scherrer , via Facebook 14.12.2016
      seh ich auch so. die journalisten brauchen wohl ein thema für die winterpause.....
      wenn man national in 18 spielen EINMAL verliert, braucht man wohl kaum die trainerfrage zu stellen.
      und in der champions league hätte der fc basel (nicht der trainer) gegen ludogorez nur einmal einen sieg einfahren müssen, und sie hätten international überwintert. also EIN tor mehr machen müssen. da kann der trainer nun wirklich nichts dafür.......
  • Marco  Nesti aus Gerlafinbgen
    14.12.2016
    Wieso eigentlich nur dem Trainer die Schuld zuweisen? Was kann er dafür wenn der Verein jedes Jahr die besten Spieler verkauft! Basel hat leider keine Topspieler für in Europa mitzuhalten, ganz einfach erklärt. Da sah es bei Yakin und Gross noch andera aus...
  • michel  koeb 14.12.2016
    Die gleiche Situation wie beim PSG...in der Liga TOP...in der CL Flop ! Gute Trainer sind rar...oder sie kosten sehr viel.....Da muss sich der FCB etwas einfallen lassen....zbs. ein Sponsor übernimmt für 5 Jahre 50 Prozent seines Gehaltes.....Favre war während 8 Monate frei....jetzt ist Laurent Blanc frei.....also bitte !
    • Josef  Blocher 14.12.2016
      Sie glauben doch nicht im ernst,ein Laurent Blanc oder anderer Topshot kommt nach Basel.Da geht es nicht ums Gehalt,sondern um ein konkurrenzfähiges Team,das in der CL um den Sieg mitspielen kann.Da kann der FCB schlicht finanziell nicht mithalten um auch entsprechende Topspieler zu engagieren.Die kommen sowieso nicht,um in der schweizer Meisterschaft zu versauern und in ihren Heimatländern den Platz im Nationalteam zu verlieren.
    • Stefan  Brodbeck aus Muttenz
      14.12.2016
      An dritter Stelle in der französischen Liga ist Top? Und in der CL locker weitergekommen, wer kann da von Flop sprechen.
  • Willi  Meier aus Saland
    14.12.2016
    Erstens mal das Kader verändern-wenn das Geld vorhanden ist.National genügt es.Die Frage ist nur was man in Zukunft erreichen will.Man darf logischerweise nicht er warten mit Barca und Konsorten mit ihren 600 Mio.Budgets mitzuhalten.Aber europäisch mitzuhalten wäre gut.Und da genügen einige nicht.Namen nenne ich bewusst keinen.
  • Heinz  Nütteler 14.12.2016
    Was ist mit Martin Yakin? Andi Egli würde ich auch in betracht ziehen. Oder Walter Petkovic von der Nati. Dann müsste der Koller Tinu aber die Nati übernehmen.