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Die Swiss Football League sprach gegen Franco Costanzo eine Sperre für drei Spiele aus. Der Basel-Goalie hatte nach Ende der letzten Super-League-Partie gegen den FC Zürich (1:1) seinen Mitspieler Beg Ferati heftig attackiert.
Costanzos Aktion wurde nach Einholen der Stellungnahmen der Betroffenen und nach Vision der Video-Bilder als grobe Unsportlichkeit eingestuft. Da die Unparteiischen die Aktion nicht gesehen haben, dürfe das Urteil auf die TV-Bilder abgestützt werden.
Klubintern wurde der Argentinier bereits mit einer empfindlichen Busse belegt, die einem Fanprojekt gegen Gewalt im Stadion zugutekommt.
Ferati wird nicht bestraft
Ferati, der von Costanzo als Schuldiger für das Zürcher Führungstor durch Johan Vonlanthen ausgemacht und deshalb attackiert worden war, kommt ungeschoren davon.
Costanzo ist nach neun Wettbewerbsspielen der neuen Saison bereits der vierte Basler Spieler, der gesperrt wird. Gelabert (in der Europa League gegen Reykjavik), Benjamin Huggel (gegen St. Gallen) sowie Alex Frei (gegen Zürich) waren jeweils vom Platz gestellt worden.
Der FC Basel kann innerhalb von zwei Tagen Rekurs einlegen. Die aufschiebende Wirkung kommt aber erst nach der ersten Spielsperre zum Zug. Costanzo ist im nächsten Spiel am Sonntag gegen GC in jedem Fall gesperrt. (Si/keu)
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Die Attacke von Costanzo in vier Akten. (Reuters)