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In der Woche nach dem doppelten Erfolgserlebnis konnte sich Tholot offenbar durchringen, weiterhin im Wallis tätig zu sein. Constantin hatte nach dem gewonnen Cupfinal gesagt, sein Trainer erhalte die Freigabe, falls ein Klub der Ligue 1 anklopfen würde. Nun trafen Angebote der abstiegsbedrohten Vereine Le Mans und Caen ein, die Tholot aber zu Gunsten der Europacup-Teilnahme mit Sion ausschlug.
Tholot schaffte die Wende
Tholot hatte im April die Nachfolge des Duos Umberto Barberis / Christian Zermatten angetreten und sowohl im Cup (3:2 nach 0:2 gegen YB) als auch in der Meisterschaft noch den Turnaround geschafft. Die Marge des achtklassierten FC Sion auf den Barrageplatz (Luzern) betrug letztlich vier Punkte. Unter dem Franzosen holten die Sittener in acht Partien zwar nur zehn Punkte (darunter in Zürich und Basel), wahrten aber die Finalserie im Cup und schafften es, sich in der Super League zu halten.
Tholot, der zwischen 1997 und 1999 als Spieler das Sittener Trikot getragen hatte, hatte während der Saison 2003/04 bereits als Trainer im Wallis gearbeitet. Zu dieser Zeit vegetierte Sion in der Challenge League vor sich hin. Tholot war damals Spielertrainer. In seiner Karriere spielte er in der höchsten Liga für Basel und die Young Boys. (Si/ds)
Haben sich nach einem Krach wieder versöhnt: Sion-Boss Constantin und sein Captain posieren mit dem Pokal.- Keystone