CC nach Pleite bei YB ausser sich «Die Meisterschaft ist ein einziger Betrug»

Es ist das wohl spektakulärste Spiel der ganzen Saison! Sion verliert es. Wie fast immer in Bern. Und CC schäumt wegen Ref San.

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Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Basel 18 49:15 47
2 YB 18 42:24 35
3 Sion 18 38:31 29
4 Luzern 18 36:33 29
5 GC 18 26:32 22
6 St. Gallen 18 20:27 21
7 Lausanne 18 30:34 18
8 Lugano 18 23:35 18
9 Thun 18 23:34 16
10 Vaduz 18 21:43 16
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Zwei Szenen sind es, die das Adrenalin-Fass von Christian Constantin zum Überlaufen bringen: Sion hat vor fünf Minuten die Führung dank Akolos 3:2 zurückerobert, als derselbe Spieler die Riesengelegenheit auslässt (58.), das 4:2 zu buchen und das Spiel vorzuentscheiden.

Mvogo ist dann auch gegen Sierro zur Stelle, doch dazwischen säbelt Von Bergen Carlitos um. Klarer Penalty! Und wenn Von Bergen sagt, Carlitos sei schon am Boden gewesen und habe den Penalty sowieso gesucht, dann ist das eine Schutzbehauptung, die von den TV-Bildern wiederlegt wird. Doch Schiri San pfeift nicht.

Er tut das indes in der 71. Minute, als Hoarau nach einem Rencontre mit Lüchinger spektakulär fällt. Der «Täter» sagt – und die TV-Bilder können nicht das Gegenteil beweisen: «Ganz klar kein Foul! Da gebe ich dem Schiri die Schuld.»

Guillaume Hourau ist das sowas von egal. Der Franzose bleibt eiskalt. Verwandelt seinen vierten (!) Penalty gegen Sion im Jahr 2016. Sein achter Saisontreffer ist der letzte eines mitreissenden Spiels, das Sion dadurch verliert.

Und so schäumt CC: «Der Penalty an Carlitos war klar, der an Hoarau keiner. Wir machen ein fantastisches Spiel und werden wieder bestohlen. Wie immer in Bern. Ohnehin ist diese ganze Meisterschaft ein einziger Betrug! Wir spielen um Rang zwei. Und dann das... Da muss man gar nicht mehr viel analysieren. Das scheisst einen richtig an. Denn wir verlangen nicht viel, ja ganz wenig: Nämlich Gerechtigkeit.»

Dieses Gefühl des Betrogen-worden-Seins hatte CC bereits vor acht Monaten, als Sion in Bern ähnlich spektakulär 2:3 verlor. Damals hatte CC danach zu einer Hetzjagd gegen Ref Sascha Amhof geblasen. Und jetzt ist also der Bösewicht im CC-Film wieder der Schiri. Diesmal Fedayi San, wie Amhof Aargauer. So wartet CC seit 20 Jahren auf einen Sieg in Bern. Damals, 1996, gabs ein 2:1 – und Sion wurde Meister. 

Derweil sich CC fast nicht mehr einzuklinken vermochte, bewahrten Trainer Peter Zeidler, der im zehnten Meisterschaftsspiel mit Sion erstmals verlor, sowie Vero Salatic die Contenance. Zeidler meinte, es gehe nicht um ihn, die Niederlage sei aber schon ganz, ganz bitter: «Dennoch diskutiere ich nicht über den Ref. Der ist tabu.»

Auch Salatic geht nicht auf San los: «Über weite Strecken haben wir genügend gut gespielt, um hier endlich mal zu gewinnen. Deshalb ist es sehr mühsam.»

YB-Trainer Adi Hütter seinerseits konnte das tun, was einem bei einem Sieg besonders leicht fällt: Das «spektakuläre Spiel» und den «tollen Gegner» loben. Immer und immer wieder. Man hat ja die Punkte. Und Sion nichts.

Publiziert am 21.11.2016 | Aktualisiert am 21.11.2016

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66 Kommentare
  • Peter  Keller aus Solothurn
    21.11.2016
    CeCe hat ja so recht.
    Die Betrueger sind YB-GC-LU-SG-VS-TI und Co.. denn sie verlieren ja seit Jahrzehnten gegen den Weltklasse-Verein vom Rheinknie/BS und Schweizerhalle, obwohl sie allesamt eigentlich immer gegen diesen phaenomenalen Verein aus Basel gewinnen wollen. Die Regio Basiliensis bezahlt und stellt die Schiris, damit die Tabelle der Suppenleague seit Jahrzehnten das gleiche, langweilige Bild aufweist - was fuer ein Riesen Betrug !
  • ernst  hofmann aus bäch
    21.11.2016
    ich bin auf der seite von cc,es wird nur noch betrogen,auch beim spiel von gc - Thun.
  • Christian  Kronenberg aus Therwil
    21.11.2016
    Die Schiedsrichterleistungen in der Schweiz sind milde ausgedrückt eine Schweinerei! Es gibt kaum ein Wochenende ohne einen gravierenden Fehlentscheid der Schiris. Hoarau kann sich fallen lassen und YB bekommt den Penalty geschenkt. Bei Sion pfeifft San nicht für ein glasklarer Penalty. Videobeweis muss unbedingt so schnell wie möglich eingeführt werden und der Schiri vor dem Fernseher auf der Tribüne kann mit der heutigen Technik sauber entscheiden. So kann es einfach nicht mehr weitergehen!
    • Anton  Stutz 22.11.2016
      Ach Christian, sie haben ja schon viel Blödsinn von sich gegeben, aber mit "Hoarau kann sich fallen lassen und YB bekommt den Penalty geschenkt", da toppen sie sich gleich selber. Ist ja lustig, da sind sie aber sehr einsam, mit dieser Meinung.
      Und " Bei Sion pfeifft San nicht für ein glasklarer Penalty", wenn sie die ganze Szene gesehen hätten, hätten sie auch erkannt, dass bevor sich Carlitos SvB vor die Beine wirft (schon das war klar ein gesuchter Pfiff), die Sittener ein Handspiel machten
  • K.E.  Naef aus Gränichen
    21.11.2016
    nicht aufregen lieber CC. die letzten beiden elfer die für sion gepfiffen wurden waren auch keine. sion ist also immer noch im "penalty-plus...
  • hugo  boschetti aus allschwil
    21.11.2016
    Wo er recht hat, hat er recht. Nur ist sich CC noch nicht im Klaren, wie nahe YB bei Muri/BE liegt.
    • Anton  Stutz 22.11.2016
      Na ja,Boschetti aus Allschwil, wirds ja wissen, da ja der FC Basel offenbar auch einen sehr guten Draht nach Muri hat UND dazu viel mehr Kohle hat als YB, zum "investieren".
      ""wie nahe YB bei Muri/BE liegt."
      Sehr naheligend, gell...also ob die Distanz vom Basel nach Muri einer Weltreise gleich käme.
      Sorry, aber gerade ein Basler sollte diesbez. schweigen, da ihr ja so einige Elfer geniessen konntet, welch keine waren. Und eigentl. hätte dies ja der FCB gar nicht nötig.