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Die emotionalen Ausbrüche von Carlos Varela sind berüchtigt. Der 31-jährige Mittelfeldspieler hat sich nicht immer unter Kontrolle. Aber nur auf dem Fussballplatz – wie sich im Interview mit Blick.ch-Moderatorin Nina Wohlgemuth herausstellt.
«Ein Provokateur bin ich nur als Fussballer. Im Privatleben bin ich ganz zahm», sagt Varela. «Das ist jetzt meine 15. Saison in der Super League. Ab und zu muss ich mich noch besser im Griff haben. Aber es stört mich nicht, ich finde es sogar lustig.»
Letzte Saison gab es für Varela, damals noch im YB-Dress, «nur» fünf Gelbe und eine Rote Karte. «Ich spiele jetzt intelligenter als früher. Aber mein Image als Provokateur bringt mir auch die eine oder andere unverdiente Karte ein», beklagt sich der Mittelfeldspieler.
Ganz zahm war Varela auch gegenüber seinem Ex-Verein YB. Der 31-Jährige musste YB Ende Saison überraschend verlassen – trotz laufenden Vertrags. Varela: «Ich habe nie ein böses Wort verloren. Ich habe dieses Szenario bei vielen Spielern miterlebt, nun hat es halt mich getroffen. Ich respektiere YB weiterhin. Es war eine schöne Zeit in Bern.»