
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Die Vorkommnisse in Basel müssten allerdings erst eingehend analysiert werden, sagte Canepa heute. Mit ihnen werde sich auch der Verwaltungsrat an einer ausserordentlichen Sitzung vom Montag beschäftigen. Für Resultate sei es jedoch noch zu früh.
Die Analyse der Ereignisse dürfte Canepas Einschätzung nach noch einige Zeit in Anspruch nehmen. In die Auswertung einbezogen würden auch die Polizei, die Behörden und die Fangruppierungen.
Canepa betonte, dass der FCZ viel Zeit und Geld in die Sicherheit und die Fanarbeit investiere. Neben den «Südkurven»-Fans existieren vier weitere offizielle Fanclubs. «Mit 99 Prozent der Fans ist eine konstruktive Zusammenarbeit möglich», sagte der FCZ-Präsident.
Mit radikalisierten Randgruppen wie etwa «K 4» sei jedoch kein Dialog möglich. Verschiedene Medien orten die Brandschatzer von Basel in diesem Kreis. Canepa konnte dies nicht bestätigen, schliesst es jedoch nicht aus. Die Gruppe schätzt er auf etwa 50 Leute, «die nicht therapierbar sind». Ihr sollen vorwiegend Secondos aus dem Zürcher Stadtkreis 4 angehören.
Nach Ansicht Canepas manifestiert sich bei solch gewaltbereiten Leuten ein gesamtgesellschaftliches Problem, «das nichts mit Fussball zu tun hat». Deshalb seien bei der Problemlösung auch Polizei, Behörden und Politik gefordert. (SDA/gux)