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Vor zwei Jahren kam Raul Bobadilla aus der 12-Millionen-Metropole Buenos Aires in die Schweiz. Aufgewachsen ist der Starfussballer in einem Arbeiterviertel. Sein Vater Victor schuftete in einer Metallfabrik, damit Raul Fussball spielen konnte.
Quartierbub
«Jetzt ist die Zeit gekommen, den Eltern etwas zurückzugeben. Ich sagte meinem Vater, dass er nicht mehr in die Fabrik gehen müsse.» Raul ist keiner, der seine Wurzeln vergisst. Auch wenn es ihm jetzt gut laufe, sei dies noch lange kein Grund, um nicht mehr nach links und rechts zu schauen. «Ich werde immer ein Quartier-Bub bleiben.»
Seine Eltern besuchen ihn in der Schweiz so oft wie möglich. Höchstens drei Monate dürfen sie von Gesetzes wegen bleiben. Dann müssen sie zurück nach Argentinien. Und dann vermisst Raul die Kochkünste seiner geliebten Mutter Elvira schmerzlich. Ihr Gesicht hat er sich auf die linke Brust tätowiert. Auf die rechte Brust lasse er sich im Dezember seinen Vater stechen.
Zukunft im Ausland
Die Schweiz sei zwar ein wunderbares Land, er werde aber nicht das Leben lang hier bleiben. GC ist für
Bobadilla nicht mehr als ein Sprungbrett, daraus macht er keinen Hehl. Wenn das Angebot eines Grossklubs stimmt, wird er GC verlassen. Und sich auch international durchsetzen.
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Der Kämpfer von GC. (Keystone)