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BLICK: Herr Bickel, wieso dieses Silenzio Stampa beim FCZ?
FREDY BICKEL «Es gibt kein Silenzio Stampa. Ich habe den Spielern lediglich gesagt, was ich gut und was ich weniger gut finde. Trotzdem können diese immer noch machen, was sie wollen.»
Aber es gibt Spieler, die wegen Ihnen nicht mit BLICK sprechen.
«Das hat nichts mit BLICK zu tun. Ich habe den Spielern nur gesagt, sie sollen aufpassen, wenn sie mit den Medien sprechen.»
Ist die Nervosität kurz vor dem Derby so gross?
«Das hat nichts mit Nervosität zu tun. Die Spieler sollen sich auf die Partie vom Sonntag konzentrieren, statt sich dauernd mit der Presse herumzuschlagen.»
Und dafür haben Sie ihnen ein Redeverbot auferlegt.
«Nochmals: Es gibt kein Redeverbot. Aber wir müssen jetzt versuchen, Ruhe zu bewahren. Wir suchen nach Fehlern, Sie von der Presse suchen nach Fehlern. Nur suchen Sie woanders als wir.»
Wo suchen denn Sie?
«Sicher nicht beim Trainer. Das wäre eine zu einfache Lösung. Das habe ich am Mittwochmorgen auch der Mannschaft gesagt.»
Sie vertrauen also Herrn Challandes trotz elf Spielen mit nur einem Sieg?
«Diese Frage wurde mir am Dienstag gestellt und ich habe sie mit Ja beantwortet. Ich beantworte sie am Mittwoch mit Ja und wenn Sie mich am Donnerstag oder Freitag fragen, wird die Antwort dieselbe sein.»
Woher nehmen Sie dieses Vertrauen?
«Ich muss es nirgendwo hernehmen, es war immer da. Sollte ich es wegen der schlechten Resultate verlieren?»
Es wäre zumindest ein guter Grund.
«Wir könnten jetzt Spiel für Spiel analysieren, um herauszufinden, wie und wo die Fehler passiert sind. Alles auf den Trainer zu schieben, ist zu einfach und zu billig. Ich verschwende keinen Gedanken an einen Trainerwechsel.»
Am Sonntag droht gegen die Grasshoppers eine Derby-Niederlage.
«Es ist mir egal, wie der Gegner am Sonntag heisst. Sie werden mich nicht dazu verleiten, jetzt Stimmung gegen GC zu machen. Wir sind nicht in der Position, Stimmung zu machen.»
Vertraut voll auf den Trainer: Fredy Bickel.- Sven Thomann