Berater sucht schon einen neuen Klub Das plant der FCB mit Sorgenkind Boëtius

Nach dem Euro-Aus ist das FCB-Kader für die Rückrunde zu gross: Wird Jean-Paul Boëtius ausgeliehen?

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Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Basel 18 49:15 47
2 YB 18 42:24 35
3 Sion 18 38:31 29
4 Luzern 18 36:33 29
5 GC 18 26:32 22
6 St. Gallen 18 20:27 21
7 Lausanne 18 30:34 18
8 Lugano 18 23:35 18
9 Thun 18 23:34 16
10 Vaduz 18 21:43 16
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Er kam als Versprechen, konnte die Erwartungen bislang aber nicht erfüllen: Jean-Paul Boëtius (22). Für 2,5 Millionen Franken wechselt der Holländer im Sommer 2015 von Feyenoord Rotterdam ans Rheinknie, seither hat er gerade einmal 23 Pflichtspiele für den FC Basel absolviert.

Während er in seiner ersten Saison noch ab und an auf dem Rasen stand, tendieren seine Einsätze in der laufenden Spielzeit gegen Null: 72 (!) von möglichen 1620 Einsatzminuten hat der Flügelspieler in der Super League absolviert, in der Champions League kam er gar nicht zum Einsatz. 

Einzig im Cup spielte er eine Hauptrolle, brachte den FCB gegen Rapperswil, Zug und Tuggen mit drei Toren und einem Assist praktisch im Alleingang in den Viertelfinal.

Dass er diesen erleben wird, ist aber unwahrscheinlich, sein Berater bietet den langjährigen holländischen U-Nationalspieler bei verschiedenen Vereinen an. Der PSV Eindhoven soll, so ist aus Holland zu vernehmen, ein Angebot für ein Leihgeschäft abgelehnt haben. Beim FCB hat Boëtius noch einen Vertrag bis 2019.

«Wir beim FCB halten unsere Verträge ein», sagt Basel-Sportchef Georg Heitz zu BLICK. «Wir sind nach wie vor vom Potential des Spielers überzeugt. Aber klar, dass er mit der Vorrunde nicht zufrieden sein kann.»

Dass der FCB bei einem allfälligen Abgang des Holländers keinen Ersatz holen wird, ist ebenfalls klar, denn die Kontingentsliste der Basler platzt aus allen Nähten, einzig ein «Home-trained-player», oder auf Deutsch: ein in der Schweiz ausgebildeter Spieler darf noch auf die Liste genommen werden.

Publiziert am 11.01.2017 | Aktualisiert am 14.01.2017

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13 Kommentare
  • Pedro  Müller 11.01.2017
    Irgendwie gefällt mir Boetius Spielweise, er hat einen grossen Spielwitz, gute Technik.
    Aber bei Ihm liegt es deffinitv am Kopf. Er beklagt sich nicht gross dass er nicht viel spielt, es ist im gleichgültig. Auch auf dem Platz traut er sich nicht viel zu, aber eben manchmal zeigt er sein können.
  • Reese  Santus 11.01.2017
    Das Problem ist wohl weniger Boetius als eher Trainer Fischer. Fischer kann privates vom geschäftlichen nicht trennen deshalb erhält Boetius keine Chance
    • Luca  Rebmann aus Basel
      12.01.2017
      Sie sprechen mir aus der Seele :). Fischer ist der falsche Mann in Basel, er ist beim FCZ eine Legende. Das passt einfach nicht. Ja leider lässt er Boetius fast nie eine richtige Chance. Klar hat Fischer 12 Punkte Vorsprung, aber das ist beim FCB selbstverständlich. Wer das nicht schafft müsste grosse Fehler machen.
  • Achatius Deodatus Isidor  von und zu Schwerthelm aus Basel
    11.01.2017
    Warum das denn, er war doch nach Kakitani und Kuzmanovic ein weiterer Toptransfer des Weltklassevereins aus dem Solarium Norden?! Tja, das wird Gigi wieder nachlegen müssen weils die sportliche Führung einmal mehr verbockt hat, peinlich!
    • Joe  Black 11.01.2017
      Da hat einer wohl noch nicht gemerkt, dass Frau Oeri nur noch in der Nachwuchsförderung (finanzielle Unterstürzung des FCB Campus) tätig ist.
      Hallo Herr Keller: Wir schreiben mittlerweile das Jahr 2017!!!
    • Emmanuel  Mindanao 11.01.2017
      Lieber Herr Keller, es mag noch nicht bis in Ihr verschlafenes Nest durchgedrungen sein, aber Gigi Oeri hat 2012 (vor 5 Jahren!) nicht mehr die Rolle als Mätzen. Stellen Sie sich vor, der grosse FCB funktioniert so ziemlich als einziger Verein der Schweiz geschäftsfähig und das erst noch selbstständig. Ganz klar - ohne Gigi wäre der FCB nicht da wo er heute ist. Aber wenn Sie sich schon die Mühe machen und Ihrem Frust und Neid freien Lauf lassen, dann informieren Sie sich doch etwas besser.
    • Jack  Jones 11.01.2017
      Herr Mindanao, Sie füttern wohl gerne Trolle. Aber es ist interessant anzusehen, wie die Basler Fans immer wieder aufspringen, wenn der Name Öhri oder Oeri fällt. Zudem ist Ihre Aussage nicht ganz richtig. Der FCB war "bloss" der erste Fussballverein, welcher selbsttragend ist. Ansonsten ist es die Nummer zwei. Der SC Bern (der grösste Verein der Schweiz) ist schon länger als der FCB selbsttragend. Und dies in der Randsportart Eishockey.
    • Achatius Deodatus Isidor  von und zu Schwerthelm aus Basel
      11.01.2017
      Ach was, Gigi buttert noch heute ca. 50Mio./Jahr in dieses Fass ohne Boden. Alles andere ist gelogen. Klar wollen das die verstrahlten Bebbis nicht sehen, wer möchte das schon....
    • Peter  Keller aus Solothurn
      11.01.2017
      Um alle zu beruhigen. Meine KOPIE hat ja von Fussball und dem echten FCB wenig Ahnung, denn er ist ja ein versteckter YB-Fan. Die beiden echten Welt-Fussball-Experten WeWe (Atoll) und PeKe (Weissenstein) schreiben und kommentieren jeweils mit sehr grossem Verstand, Kenntnissen und werden dafuer auch bezahlt.
    • Lionell Werren der Klartexter  aus Basel 11.01.2017
      50mio/Jahr? Dir ist aber schon klar das der FCB seit Jahren selbsttragend ist während Yb jedes Jahr ein Defizit von 8-10Mio macht dass die Rhys zahlen? Als YB-Fan sage ich das ja nicht gerne. Aber wenn man solche Sachen behauptet und dabei nicht einmal merkt, bzw. weiss dass der eigene Verein viel schlimmer dran ist, dann ist das peinlich.
    • Petri  Heil 12.01.2017
      Im Solothurnischen Nebel neigt man schnell zu Frust, ich kenn das, hab da mal ein halbes Jahr gearbeitet, zum Glück nicht länger. Ich versteh Ihre Aussagen voller Frustration also!
    • Marco  Goby 12.01.2017
      @ Joe Black
      Sparen Sie sich die Mühe den Solothurner D... in die Schranken weisen zu wollen. Wenn der gegen den FCB schiessen kann, dann tut er es auch, auch wenn gar kein Anlass dazu besteht!
      Vor allem ist er offenbar besser informiert (noch heute ca. 50Mio./Jahr!) als die Funktionäre des FCB selbst!
    • Marco  Goby 12.01.2017
      @ Jack Jones
      Offenbar sind Sie es selbst, der Trolle füttert.
      1. Es mag ja sein, dass der SCB schon länger selbsttragend ist als der FCB, was wir den Bernern ja auch von Herzen gönnen, doch wir reden hier von Fussball, und da ist der FCB der erste Verein, der in diesem Umfang gelungen ist.
      2. Zudem ist Eishockey alles andere als eine Randsportart, wie Sie dies fälschlicherweise behaupten!
      Wenn Sie also Anderen falsche Aussagen anlasten, sollten Sie selbst nur mit richtigen Aussagen aufwarten!