100 Prozent «Swiss Made» Beim FCB treffen nur Schweizer!

Der FC Basel ballert sich in Richtung Tabellenspitze. Thorsten Fink kann sich auf seine Schweizer verlassen. Noch hat kein Ausländer ein Super-League-Tor für den FC Basel geschossen.

  • Publiziert: 14.55 Uhr, Aktualisiert: 19.01.2012
  • Von Marc Ribolla

Der FC Basel befindet sich im Höhenflug. Der 5:4-Spektakel-Sieg in Luzern war bereits der fünfte Vollerfolg in Serie. 29 Tore hat der FCB damit in dieser Super-League-Saison nach 13 Runden geschossen.

Markant dabei: Allesamt wurden von Schweizer Spielern erzielt. Zu Buche stehen Streller (9), Frei (8), Stocker (5), Huggel (4) und der Australier Chipperfield (3), der seit zwei Jahren den Schweizer Pass hat.

Nur ein Schweizer Tor für Sion!

Die offensive Kraft der Basler ist also quasi hausgemacht. Mithalten kann da bis jetzt nach rund einem Drittel der Saison kein anderer Club aus der Super League (siehe Box). Verfolger sind mit je 69 Prozent Schweizer Toren Aufsteiger St.Gallen und Bellinzona. Krasser Gegenpart zu Basel ist Sion, das gerade mal ein einziges Schweizer Tor vorweisen kann.

Schon 2008/09 war übrigens Basel derjenige Verein mit den meisten Schweizer Toren. Damals lag die Quote mit 69 Prozent (50 von 72 Goals) ebenfalls schon auf einem hohen Niveau.

Mehr als die Hälfte aller Tore «Swiss Made»

Auffallend ist, dass der Trend in dieser Saison allgemein zu viel mehr Schweizer Toren hingeht. Aktuell sind 118 von total 224 Goals von Einheimischen geschossen worden – ein Anteil von 53 Prozent. Letzte Saison trafen Schweizer insgesamt 198 Mal ins Netz, bei 512 Treffern in der Super League (39 Prozent).

Zu verdanken ist der Anstieg natürlich vor allem den Transfers starker Stürmer zurück in die Schweiz. Mit Basels Nati-Topskorer Alex Frei, Zürichs Johan Vonlanthen und Luzerns Hakan Yakin sind drei Top-Shots wieder daheim auf Torejagd. Und Spieler wie Huggel, Streller oder Bellinzonas Lustrinelli konnten ihre Torproduktion halten.

GC und FCB setzen auf Schweizer

Mit 17 Spielern stehen bei den Bebbi überdurchschnittlich viel Schweizer im Kader. Nur ein Verein kann mehr bieten: GC (20 Schweizer). Der zweite Verein in der Super League also, dem es momentan so richtig gut läuft. Ein schöner Fakt für die Schweizer Liga. (sme)
play Für GC schiesst nur jedes zweite Tor ein Schweizer. Aber: Keiner hat so viele Schweizer im Kader wie Ciriaco Sforza. (Keystone)

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