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Am Boden. Basels Marco Streller liegt flach – im November verliert der Schweizer Meister 0:2 bei Xamax. (Keystone)
Der FCB-Coach reagiert sauer, als BLICK ihn auf den Berner Kunstrasen anspricht: «Ich kann es nicht mehr hören. Es liegt an uns, dass wir vernünftig und zielbewusst auftreten. Fakt ist, dass wir in Bern und Neuenburg auf Kunstrasen spielen müssen – that’s it!»
Der Grund, warum Gross so giftig ist, liegt auf der Hand. Er will seinen Spielern vor dem Start in die Rückrunde kein Alibi geben.
Denn in der Vergangenheit klagten die FCB-Profis häufig nach Pleiten auf Plastik. Und die gab es nicht selten. In zehn Partien auf Kunstrasen holte Basel gerade mal 14 Punkte (vier Siege).
Am ersten Spieltag dieser Saison gewann der FCB bei YB zwar glücklich mit 2:1, dafür gab es beim letzten Plastik-Match in Neuenburg mit 0:2 auf die Mütze. Die Plastik-Bilanz (1,4 Punkte im Schnitt) ist im Vergleich zur sonstigen Bilanz (2,1 Punkte) deutlich schwächer.
Dazu kommt, dass einige Spieler auf dem harten Untergrund grosse Probleme mit Verletzungen haben. Beispielsweise Benjamin Huggel. Oder Ivan Ergic, der sich noch immer mit Sprunggelenk-Problemen rumquält: «Auf Kunstrasen ist es deutlich schlimmer. Aber es ist ja nicht zu ändern.»
Nicht ohne Grund trainierte der FCB also die ganze Woche auf Plastik. Auch wenn Gross nicht an die Zukunft des Belags glaubt: «Ich bin persönlich der Meinung, dass sich der Kunstrasen auf höchster Ebene nicht durchsetzen wird.»
Vorerst muss er damit leben. Mindestens zweimal muss der FCB noch auf Kunstrasen ran. Aber Gross spekuliert trotz der Negativ-Bilanz sogar noch auf einen Match mehr. Der Coach: «Ich hoffe, dass wir bis Saisonende noch 21 Spiele haben». Das würde bedeuten: Basel erreicht den Cup-Final.
In Bern – und natürlich auf Kunstrasen.