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Der FC Basel hat beinahe einen 2:0-Vorsprung verspielt. Nach einem Penalty in der 90. Minute schaffen die Bebbi doch noch den Sieg und gewinnen in Bellinzona mit 3:2. Dabei bekleckern sich die Bebbi aber einmal mehr nicht mit Ruhm.
Der FCB startet stark, geht durch ein herrliches Volley-Tor von Beni Huggel in der sechsten Minute in Führung.
Und das Team von Thorsten Fink bleibt am Ball, macht viel Druck. In der 32. Minute flankt Carlitos, Streller lenkt ab, und Stocker schiesst unbehindert zum 2:0 ein.
Und es kommt beinahe noch besser. Alex Frei erzielt in der 42. Minute das vermeintliche 3:0. Doch Schiri Wermelinger entscheidet fälschlicherweise auf Offside.
Bellinzonas Joker sticht
Ein Pfostenschuss von Lima aus 35 Metern in der
37. Minute bleibt die einzige Ausbeute einer inexistenten Offensive der AC Bellinzona.
In der zweiten Hälfte drehen die Tessiner dann auf und kommen nach einem herrlichen Pässchen von Russotto durch einen Treffer von Joker Ciarrocchi zum Anschlusstreffer. Dabei sieht die Basler Hintermannschaft nicht gut aus.
Matchwinner Huggel
In der 71. Minute trifft dann Bellinzona erneut. Doch Wermelinger entscheidet richtigerweise auf Offside. ACB-Vulkan Schällibaum tobt vor Wut und wird vom Schiri direkt in die Katakomben geschickt. Das Spiel scheint gelaufen. Bis Hima in der 85. Minute von Lustrinelli freigespielt wird und Costanzo keine Chance lässt.
Die Basler sind geschockt, Bellinzona macht weiter Druck. Bis Carlitos mit einem Steilpass der Extraklasse Marco Streller auf die Reise schickt. Bellinzona-Verteidiger Mangiarratti senst Streller um. Rot und Penalty. Beni Huggel übernimmt die Verantwortung und verwandelt sicher – in der 91. Minute.