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Die Bebbi verpassen mit dem 0:0 gegen GC den Anschluss an den FCZ, der am Samstag ebenfalls nur 0:0 spielte. Schlimmer: YB rückt den Basler auf die Pelle, der Vorsprung ist auf einen Punkt geschrumpft.
Die beste Möglichkeit der ersten Halbzeit vergab GC-Stürmer Bobadilla in der 33. Minute. Er konnte den Ball fünf Meter vor dem Tor nicht unter Kontrolle bringen. Nur wenige Sekunden später hämmerte Alain Schultz aus vollem Lauf an den Pfosten. Er war in der 28. Minute für den verletzten Antonio Dos Santos eingewechselt worden.
Kurz vor der Pause der zweite Aluminiumtreffer von GC. Ein Kopfball von Salatic landete an der Latte. Basel-Goalie Yann Sommer war mit den Fingerspitzen noch dran.
Nach der Pause hatte Joker Marko Perovic in der 66. Minute eine Riesenchance, doch Vallori rettete auf der Linie. Bis zum Schluss fielen keine Tore.
Penaltygeschenk für YB
Die Innerschweizer legten einen Blitzstart hin. Bereits nach elf Minuten traf der von YB ausgeliehene Joetex Asamoah Frimpong mit seinem sechsten Treffer für die Luzerner. In der 18. Minute patzte Mario Raimondi an der eigenen Cornerfahne und ermöglichte so Paiva, zum 2:0 einzuschieben. Die Berner waren neben den Schuhen und konnten froh sein, dass sie nicht noch höher in Rückstand gerieten.
Zehn Minuten später verkürzte Youngster Hochstrasser, der beste Mann auf dem Platz, auf 1:2 (28. Min.) für die Berner.
Heiss wurde es in der 75. Minute. YB erhielt von Schiri Stephan Studer einen umstrittenen Penalty zugesprochen, doch noch vor der Ausführung liess sich der Luzerner Vergara zu einem Kopfstoss an Hochstrasser hinreissen. Klarer Fall: Rote Karte. Vergara rastete aus und zettelte eine Rangelei an. Die Luzerner Fans warfen Schneebälle aufs Feld, David Zibung musste den eigenen Anhang beruhigen.
Mario Raimondi versenkte den Penalty zum 2:2-Ausgleich, und Seydou Doumbia erzielte in der 89. Minute sogar noch den Siegestreffer für die Gelb-Schwarzen.
Die Luzerner übten nach dem Spiel harsche Kritik am Schiedsrichter – den YB-Spielern wars egal. Sie feierten ausgelassen den Auswärtssieg. Vor lauter Freude über die drei Punkte drückte YB-Ersatzgoalie Collaviti Carlos Varela in den Schnee.
Sion in letzter Minute
Sion, das wegen Eisglätte im Tourbillon im Stade de Genève antrat, musste im heiklen Duell um den Barrage-Platz gegen Vaduz ran. Alvaro Dominguez schoss Sion kurz vor dem Pausentee 1:0 in Führung. In der 55. Minute glich Gaspar für die Liechtensteiner aus. MFuti schoss die Sittener in der letzten Minute zum eminent wichtigen Sieg. (keu)