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Das Plus
Der Kunstrasen. So hat Xamax zumindest in der Maladière Vorteile gegenüber dem Gegner. Wollen die Neuenburger dem Abstiegskampf entrinnen, sind Heimsiege Pflicht. Und so böse es klingen mag: Vielleicht ist die Adduktorenverletzung von Zuzug Luca Ferro (fällt 1 bis 2 Wochen aus) für Xamax ein glücklicher Umstand. Denn der bisherige Chaux-de-Fonds-Keeper spielte eine schwache Vorbereitung. Wegen Ferros Blessur diskutierte die sportliche Leitung sogar über eine temporäre Rückkehr von Pascal Zuberbühler, entschied sich aber dagegen. Am Sonntag gegen
den FCZ steht nun der talentierte Guillaume Faivre zwischen den Pfosten.
Die Trainersicherheit
Nestor Clausen sitzt fest im Sattel. Präsident Sylvio Bernasconi sicherte seinem argentinischen Trainer zu, Geduld zu haben. «Wir haben viele neue Spieler und wissen, dass die Resultate nicht von heute auf morgen kommen werden», sagt Bernasconi. Eine erste Analyse soll nach zehn Spielen erfolgen.
Die Ersatzbank
Xamax hat gleich zehn Spieler verpflichtet, mit Ausnahme des Ex-Thuners Selver Hodzic sind aber alle Zuzüge hierzulande unbeschriebene Blätter. Einen Star hat Sportchef Alain Geiger aber dennoch geholt: den Saudi-Arabier Hussein Sulaimani, der als Abwehrchef einge-plant ist und offenbar 700 000 Franken (!) im Jahr verdienen soll. Sulaimani fehlt beim Saisonauftakt aber, weil er noch nicht qualifiziert ist. Im Angriff ist Xamax mit nur vier Stürmern (Coly, João Paulo, Rossi, Brown) sehr dünn besetzt. Qualitativ wie quantitativ.
Sex-Appeal
Mit Zubi hat Xamax den Publikumsliebling und den Schwarm vieler weiblicher Xamax-Fans verloren. Kandidaten für seine Nachfolge sind der hochtalentierte Wüthrich und der schnelle Lang. Dieses Duo kann über die Aussenbahnen jedem Gegner einheizen.